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Winter – Pfotensalbe selber herstellen

Der Winter kann – je nach Witterung – eine große Herausforderung für die Hundepfoten sein. Eis, Schnee, Kälte, Splitt oder gar Streusalz können die Hundepfoten stark beanspruchen und zu Wundsein und Schmerzen führen.

Mit einer Salbe, die die Pfoten vor diesen äußeren Einflüssen schützt und sie sogar noch etwas pflegt, sind die Pfoten deines Hundes im Winter bestens versorgt.
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So eine Pfotensalbe kann man ganz einfach aus natürlichen Zutaten selber herstellen!

Rezept:

Alle Zutaten in einen Topf geben, bei mittlerer Hitze schmelzen und verrühren, in eine Salbendose, Glas oder anderes Gefäss (am besten mit Deckel) umfüllen, wieder fest werden lassen, fertig.

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Da die Salbe bedingt durch den Bienenwachs wieder sehr fest wird, kann man sie im flüssigen Zustand auch in eine Form füllen und anschließend entnehmen. So kann man z.B. ein tolles Geschenk kreieren, Inspirationen dazu gibt es in diesem kleinen Video von Rodney Habib:

Die hergestellte pflegende Winter-Pfotensalbe habe ich unter meinen Newsletter- Abonnenten verlost!

Fragst du dich, was ich mit den ganzen Döschen auf dem Bild oben gemacht habe? Die Antwort ist, ich habe sie verschenkt, und zwar an ein paar meiner Newsletter-Abonennten. Das sind mittlerweile schon weit über 1000, so viele hatte ich natürlich nicht 😀 …

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Ich hatte 15 Stück und 10 davon wurden verlost! Falls du gerne auch das ein oder andere Event im Clean-Feeding-Newsletter wie Verlosungen oder ähnliches mitbekommen möchtest, kannst du dich hier eintragen:

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Mögliche Fragen zu den Rezepten

Sind die Mahlzeiten ausgewogen? Der Gedanke, dass in einer Mahlzeit alle Nährstoffe enthalten sein müssen, kommt aus der Futtermittelindustrie und ist mit natürlichen Nahrungsmitteln nicht umsetzbar. Eine ausgewogene Ernährung stellt sich über einen längeren Zeitraum und durch eine abwechslungsreiche Fütterung ein. Damit manche Nährstoffe ausreichend zur Verfügung gestellt werden können, ist es nötig, einige Ergänzungen zu füttern. Die in den Rezepten aufgeführten Ergänzungen sind nur Vorschläge und können entsprechend variiert werden. Mehr Infos zu den einzelnen Nährstoffen kannst du HIER nachlesen. Besonders beachtet werden sollte immer die Versorgung mit Calcium, Vit. D, essentiellen Fettsäuren und die Jodversorgung. Calcium deckt man z.B. mit Eierschalenpulver, Austernschalenpulver, Knochen oder Knochenmehl ab, als Vit. D. - Quelle eignet sich Dorschlebertran, Jod ist in Seealgen enthalten und die essentiellen Fettsäuren sind u. a. in Fisch- und Pflanzenölen enthalten.
Sind die angegebenen Mengen der Nahrungsmittel roh oder gekocht gemeint? Die Nahrungsmittel verändern sich durch Verarbeitungsprozeße unterschiedlich. Fleisch verliert z.B. je nach Qualität mehr oder weniger Wasser. Die angegebenen Mengen sind immer die Mengen, die gefüttert werden. Wenn man Fleisch kochen möchte, muss vorab eine größere Menge veranschlagt werden. Bei Reis ist es anders herum, dieser nimmt Wasser auf und wird schwerer. Am Anfang muss man da ein bisschen rumprobieren und natürlich lieber einmal eine größere Menge zubereiten (Reste kann man ja aufbewahren) als zu wenig. Im Laufe der Zeit stellen sich aber Erfahrungswerte ein und man weiß in etwa, wie viel man zubereiten muss, um die entsprechenden Mengen zu bekommen.
Passen die berechneten Mengen für alle Hunde? Nein, auch hier muss man individuell entscheiden, ob die berechneten Mengen auf den eigenen Hund passen. Jeder lebt ja anders, die Aktivitätsgrade sind unterschiedlich und auch jeder Stoffwechsel ist anders. Faktoren wie z.B. Kastration spielen eine Rolle. Stellt man die Ernährung um, sollte man in der ersten Zeit immer das Gewicht im Auge behalten und bei ungewollten Abweichungen die Mengen entsprechend anpassen. Bei Hunden in besonderen Lebensstadien, wie z.B. Welpen, alte oder auch kranke Hunde, sollte ebenfalls sehr individuell über Menge und Zusammensetzung entschieden werden.
Warum sind die Mahlzeiten im Verhältnis 50%tierische Komponenten zu 50% pflanzliche Komponenten zusammengestellt? Diese Zusammensetzung deckt den Bedarf an Proteinen gut ab, ohne dass der Fleischanteil zu hoch ist. Warum ich zu einem niedrigeren Fleischanteil tendiere, kannst du HIER in den Grundsätzen vom Clean Feeding nachlesen.

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Über Anke (148 Artikel)
Hallo, ich bin Anke, zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde, Naturheilkundlerin und schreibe hier über die Ernährung, aber auch weitere spannende Themen rund um Hunde. Auf www.anke-jobi.de biete ich individuelle Ernährungsberatung für Hunde an.

6 Kommentare zu Winter – Pfotensalbe selber herstellen

  1. so was Feines…. eine tolle Idee und dann so schöne Döschen mit Deinem Logo! Vielleicht habe ich Glück und gewinne, Deinen Newsletter bekomme ich ja schon lange 🙂 (der letzte kam Ende November, richtig – sonst ist was schiefgelaufen….) Ich wollte Pfotensalben immer schon mal ausprobieren, weil Anton teilweise rissige Ballen hat…. bislang habe ich mich aber immer nicht getraut, weil ich Angst habe, dass er es abschleckert und es ihm nicht bekommt…. wenn ich es gaaanz intensiv einmassiere… was meinst Du? Du kennst ja seine Superempfindlichkeit…..

    • Hallo liebe Gesa,

      ja, der letzte war Ende November, du bist also „up to date“ 😀 Und der allerletzte für dieses Jahr kommt dann morgen …

      Die Salbe ist durch den Bienenwachs sehr fest, denke eher nicht, dass es da was abzuschlecken gibt … Am besten ist aber eh, man versorgt die Pfoten unmittelbar bevor man raus geht, also einfach so „nur“ zur Pflege ist sie nicht das richtige. Naja, wer weiß … vielleicht kriegst du (und Anton) ja Weihnachtspost, ich drücke dir jedenfalls schon mal die Daumen 😀

      Liebe Grüße
      Anke

  2. Danke Dir, liebe Anke ♥, für’s Daumendrücken…. wird denn die Salbe mit dem Wachs durch die Handwärme und das Reiben nicht wieder geschmeidiger? Ich hatte selbst auch schon mal nur an reines Kokosöl gedacht…. aber da sind wir wieder beim Schlecken….

    • ja, sicher ein bischen schon … Kokosöl … das wird bestimmt gleich weggeschleckt 😀 … eher würde ich da etwas Ringelblumensalbe probieren, aber nur ganz wenig … vielleicht mal mit einer kleinen „Ballenmassage“ …

  3. Hallo,Anke! Habe soeben Deinen tollen Blog entdeckt und bin begeistert! Viele tolle Tipps, wirklich toll, und ich muß Dich bewundern, mit welcher Geduld Du die vielen Anfragen beantwortest. Ich muß noch viel Zeit mir nehmen, Deine Themen vollständig „durchzuarbeiten“, aber ich bin sicher, es lohnt sich! Eben habe ich die Rezeptur für Deine Pfotensalbe entdeckt. Da das ja gerade hochaktuell ist, hier noch schnell eine Frage: wo bekomme ich das Bienenwachs her? Aus dem Reformladen? Ich danke Dir auch hier schon mal für Deine Antwort! Übrigens: Newsletter ist bestellt! Und: mach weiter so!!
    Liebe Grüße
    Sigrid mit Gaston und Arnie

    • Hallo liebe Sigrid,

      vielen Dank für dein tolles Lob!! 😀 Es freut mich, dass mein Blog dir gefällt! Ob du im Reformhaus Bienenwachs bekommst, weiß ich leider auch nicht. Ich habe es im Internet bestellt, du kannst z.B. dieses nehmen: Bienenwachsperlen

      Wünsche dir viel Erfolg bei der Herstellung der Pfotensalbe!

      Liebe Grüße
      Anke

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