Weihnachtliche Tannenbäumchen von Jamie

Tannenbäume backen jamie logoWas macht Weihnachten auch für Hunde zu einem Fest der Liebe? Klar, ein paar besondere Leckereien. Und die hat Jamies Backstube für Hunde zu bieten.

Sind die Rezepte denn auch praktikabel?

Wir haben das mal für dich getestet und ein weihnachtliches Rezept aus Jamies Backstube für Hunde nachgebacken 🙂

Die Tannenbäumchen

Man nehme:

  • 100 g Spinat
  • 50 g Käse
  • 50 g Dinkelmehl
  • 2 EL Rapsöl
  • 2 EL Hüttenkäse

Ein einfaches Rezept, das eine tolle Optik verspricht. Außerdem Fleischlos, wenn man seinem Hund auch mal was feines ohne fleischliche Komponenten geben möchte. Ein weiterer Vorteil ist, die Zutaten gibt es in jedem Laden. Für uns ist das ein weiterer GROßER Vorteil, denn unser Fleisch kommt immer aus artgerechter Haltung und das kriegt man in der Regel nicht im Laden um die Ecke.

Und auch die Herstellung gestaltet sich denkbar einfach:

Käse und Spinat werden im Zerkleiner fein gehackt:

Tannenbäumchen2Anschließend werden alle Zutaten zu einem weichen Teig verarbeitet:

Tannenbäumchen3Weiter geht es wie in der Weihanchtsbäckerei für menschliche Plätzchen: Der Teig wird auf einer bemehlten Fläche dünn ausgerollt und mit einem Tannenbaum-Förmchen werden die Tannenbäumchen ausgestochen. Hier muss man darauf achten, dass der Teig nicht zu weich ist, sonst klebt nämlich alles fest. Falls dies der Fall ist, kann man noch etwas Mehl darunter kneten.

Tannenbäumchen4Für den Leo und mich ist ein wichtiger Aspekt, die Küche umgehend zu betreten das rascheln von Käsefolie. Und da in den Plätzchen Käse verarbeitet wurde, waren wir natürlich gleich von Anfang an life dabei. Wozu ich mit dem Kochbuch auf´s Foto sollte, habe ich aber nicht wirklich verstanden …

Weiter geht es dann mit den ausgestochenen Tannenbäumchen auf dem Backblech. Der Ofen ist natürlich schon vorgeheizt auf 150 Grad und nun werden die Plätzchen etwa 12 Minuten gebacken.

Tannenbäumchen6Ganz so grün wie auf dem Bild im Backbuch sind unsere Tannenbäumchen zwar nicht geworden, wir finden sie aber trotzdem super. Oder, was meinst du?

Tannenbäumchen7Sind die denn auch lecker?

Ja, sind sie. Sagt mein Frauchen 🙂 … Nein, das ist jetzt kein Scherz! Da lauter Zutaten verwendet werden, die auch in der menschlichen Küche Anwendung finden, hat sie sich gedacht, da könnte sie die doch ruhig mal probieren. Ja, und sie haben ihr echt geschmeckt. Aber keine Sorge, wir Hunde sind auch auf unsere Kosten gekommen. Denn schließlich hat sie die ja für uns gebacken.

Die Tannenbäumchen haben den Test definitiv bestanden, denn selbst der mäkelige Leo findet sie sehr lecker. Glaubst du nicht? Dann bitteschön, hier noch der Beweis:

Tannenbäumchen8Also, wir können dir empfehlen, die Tannenbäumchen ruhig mal für deinen Hund zu backen. Und am besten besorgst du dir das Backbuch von Jamie, da sind nämlich noch eine ganze Menge weiterer Rezepte für leckerer Hundekekse drin.

In Kooperation mit “Jamies Backstube”

Mögliche Fragen zu den Rezepten

Sind die Mahlzeiten ausgewogen? Der Gedanke, dass in einer Mahlzeit alle Nährstoffe enthalten sein müssen, kommt aus der Futtermittelindustrie und ist mit natürlichen Nahrungsmitteln nicht umsetzbar. Eine ausgewogene Ernährung stellt sich über einen längeren Zeitraum und durch eine abwechslungsreiche Fütterung ein. Damit manche Nährstoffe ausreichend zur Verfügung gestellt werden können, ist es nötig, einige Ergänzungen zu füttern. Die in den Rezepten aufgeführten Ergänzungen sind nur Vorschläge und können entsprechend variiert werden. Mehr Infos zu den einzelnen Nährstoffen kannst du HIER nachlesen. Besonders beachtet werden sollte immer die Versorgung mit Calcium, Vit. D, essentiellen Fettsäuren und die Jodversorgung. Calcium deckt man z.B. mit Eierschalenpulver, Austernschalenpulver, Knochen oder Knochenmehl ab, als Vit. D. - Quelle eignet sich Dorschlebertran, Jod ist in Seealgen enthalten und die essentiellen Fettsäuren sind u. a. in Fisch- und Pflanzenölen enthalten.
Sind die angegebenen Mengen der Nahrungsmittel roh oder gekocht gemeint? Die Nahrungsmittel verändern sich durch Verarbeitungsprozeße unterschiedlich. Fleisch verliert z.B. je nach Qualität mehr oder weniger Wasser. Die angegebenen Mengen sind immer die Mengen, die gefüttert werden. Wenn man Fleisch kochen möchte, muss vorab eine größere Menge veranschlagt werden. Bei Reis ist es anders herum, dieser nimmt Wasser auf und wird schwerer. Am Anfang muss man da ein bisschen rumprobieren und natürlich lieber einmal eine größere Menge zubereiten (Reste kann man ja aufbewahren) als zu wenig. Im Laufe der Zeit stellen sich aber Erfahrungswerte ein und man weiß in etwa, wie viel man zubereiten muss, um die entsprechenden Mengen zu bekommen.
Passen die berechneten Mengen für alle Hunde? Nein, auch hier muss man individuell entscheiden, ob die berechneten Mengen auf den eigenen Hund passen. Jeder lebt ja anders, die Aktivitätsgrade sind unterschiedlich und auch jeder Stoffwechsel ist anders. Faktoren wie z.B. Kastration spielen eine Rolle. Stellt man die Ernährung um, sollte man in der ersten Zeit immer das Gewicht im Auge behalten und bei ungewollten Abweichungen die Mengen entsprechend anpassen. Bei Hunden in besonderen Lebensstadien, wie z.B. Welpen, alte oder auch kranke Hunde, sollte ebenfalls sehr individuell über Menge und Zusammensetzung entschieden werden.
Warum sind die Mahlzeiten im Verhältnis 50%tierische Komponenten zu 50% pflanzliche Komponenten zusammengestellt? Diese Zusammensetzung deckt den Bedarf an Proteinen gut ab, ohne dass der Fleischanteil zu hoch ist. Warum ich zu einem niedrigeren Fleischanteil tendiere, kannst du HIER in den Grundsätzen vom Clean Feeding nachlesen.

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Über Anke 121 Artikel
Hallo, ich bin Anke, zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde, Naturheilkundlerin und schreibe und berate hier vor allem rund um das Thema Ernährung von Hunden. Auf www.anke-jobi.de biete ich außerdem Online-Kurse für Hundehalter zur Hundeernährung an.

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