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Alltägliche Vergiftungen

Hunde impfen

In diesem Artikel geht es um die alltäglichen Vergiftungen, die unsere Hunde in der heutigen Zeit ertragen müssen. Um Vergiftungen, die von den meisten Menschen gar nicht als solche angesehen werden, weil sie einfach total normal geworden sind.

Futter

Wir fangen mal klein an, nämlich bei dem „täglich Brot“ unserer Hunde, dem Futter. In dem Artikel Ernährung habe ich ja schon einiges zu dem Thema Hundefutter geschrieben. Natürlich gibt es mittlerweile unzählige Sorten Hundefutter. Die Qualität variiert da entsprechend. Folgendes kann man ZUM BEISPIEL in Hundefutter finden:

Glutamat (Geschmacksverstärker, regt Appetit an)
Hefeextrakt (ebenfalls Geschmacksverstärker)
Zucker
Karamell (Zucker)
Melasse (Zucker)
Leberspray (zur Akzeptanzverstärkung)
Fettgeschmack (ebenfalls Akzeptanzverstärkung)
Aromen (Chemische Verbindungen)
Gewürze
Fleischabfälle (Fleischmehle von Fleischnebenerzeugnissen, die für den menschlichen Verzehr nicht mehr taugen)
Geflügelabfälle (ebenfalls Mehle, die nicht für die Menschen in Frage kommen, weniger Fleisch, mehr Krallen, Federn …)
Sehr viel Getreide
Mykotoxine (Schimmelpilze)
BHT, BHA, Propylgallat und Ethoxyquin sind chemisch hergestellte Antioxidantien für Fette (Allergieauslösend und Krebserregend)
Ethoxyquin (E 324 nicht erlaubt in Lebensmittel, als „leicht giftig“ beschrieben von der amerikanischen Umweltschutzbehörde, als Pestizid genutzter Stoff)

Schutz vor Parasiten

Die klassischen Möglichkeiten zum Schutz vor Parasiten wie Zecken, Flöhe usw., die nach wie vor von vielen Tierärzten empfohlen werden: Spot on Präparate und ähnliches mit folgenden Wirkstoffen, die in den gängigen Mitteln verwendet werden (siehe Packungsbeilage) :

Wirkstoff Permethrin: ein Insektizid oder auch Nerven-, Kontakt- und Fraßgift, das auch als Pflanzenschutzmittel benutzt wird. Es steht im Verdacht, Krebserregend zu sein. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Permethrin in Land- und Forstwirtschaft nicht mehr zugelassen(!).
Wirkstoff Fipronil: ebenfalls ein Nerven- bzw. Kontaktgift, das nicht bei Tieren angewendet werden darf, die der „Lebensmittelproduktion“ dienen.
Wirkstoff Deltamethrin: ebenfalls ein Nervengift, das auch als Pflanzenschutzmittel eingesetzt wird.
Biozide: witzig, da steht bei einem Mittel in einem Rutsch, dass es das Fell pflegt und einen frischen und hygienischen Effekt hat und anschließend „VORSICHT“ dies ist ein Biozid. Biozide sind z.B. auch Desinfektionsmittel und Rattengifte.
Wirkstoff Fluralaner: ein Insektizid der Isoxazolingruppe, welches ebenfalls ein Nervengift ist. Wird bei einem recht neuen Produkt in Form einer Tablette angewendet. Der Unterschied ist, dass es als Tablette zur Verfügung steht und somit nicht außen am Körper des Hundes „angebracht“ wird. Dies hat den Vorteil, dass Menschen nicht mit den negativen Auswirkungen in Berührung kommen können.

Falls du Interesse an natürlichen Alternativen hast, lies meinen Beitrag über natürliche Zeckenabwehr.

Impfungen

Der nächste Punkt sind die Impfungen. Mittlerweile hat es sich zu vielen Hundehaltern herumgesprochen, dass es keine Notwendigkeit ist, den Hund jedes Jahr impfen zu lassen. Bereits 2013 wurden von der WSAVA (Weltverband der Kleintierärzte) eine Impfempfehlung für Welpenbesitzer herausgegeben, nach der die sogenannten Core-Impfungen (Staupe, Parvovirose, Hepatitis, in einigen Ländern außerdem Tollwut) nach erfolgter Grundimmunisierung FRÜHESTENS nach 3 Jahren wiederholt werden sollen. 2015 folgte dann eine Richtlinie für Besitzer und Züchter von Hunden und Katzen, aus der die gleichen Empfehlungen hervorgehen. Es gibt sogar mittlerweile eine Impfempfehlung aus Amerika, die besagt, dass man seinen Hund nicht einmal alle drei Jahre impfen lassen muss, da der Schutz EINER EINZIGEN Impfung sehr häufig mindestens 7 Jahre, eventuell sogar ein Leben lang anhält. Dies könnte man dann zu gegebener Zeit nachprüfen, um dann eventuell wieder zu impfen. Aber – warum ist denn Impfen schlecht? Es soll doch schließlich der Gesunderhaltung dienen …

Schauen wir einmal näher hin …

Die wichtigsten Impfungen sind gegen:

Staupe
Der Erreger ist ein Virus und verwandt mit dem Masernerreger. Staupe kommt in ihrer klassischen Form heute nur noch selten vor. Eine Infektion verläuft in etwa 50% aller Fälle ohne Symptome oder nur sehr milden. Bei den schwerer betroffenen besteht die Möglichkeit einer Hirnentzündung, die im Alter auftreten kann. In Langzeitstudien wurde gezeigt, dass der Schutz einer Staupeimpfung bis zu 15 Jahre anhält. Allerdings kann auch ein geimpfter Hund an Staupe erkranken. Und natürlich gibt es auch verschiedene Virustypen, die nicht alle in der Impfung berücksichtigt werden können, zumal diese sich verändern, im Laufe der Zeit. Nebenwirkungen können sein: Hirnentzündungen, die fast immer zum Tode führen, Nervenschäden und einige harmlosere wie z.B. Fieber, Aggressivität oder Krämpfe.

Parvovirose
Auch hier ist der Erreger ein Virus. Es handelt sich um eine relativ neue Erkrankung, die TROTZ Impfungen weiterhin sehr verbreitet ist. Vor allem Welpen erkranken häufig. Auch hier verlaufen viele Infektionen mit schwachen oder unmerklichen Symptomen. Allerdings kann sich bei Welpen eine Herzmuskelentzündung entwickeln. Es bestehen Zweifel unter den Experten, ob die zurzeit noch verwendeten Impfstoffe überhaupt noch wirksam sind, da diese mit einem alten Virustyp entwickelt sind. Eine Schutzdauer von mindestens 7 Jahren ist belegt. Wie alle Impfungen wird das Immunsystem durch die Impfung stark geschwächt und es besteht außerdem das Risiko einer allergischen Reaktion, bis hin zum Schock.

Hepatitis
Wird ebenfalls durch einen Virus verursacht. Hepatitis kommt in Westeuropa kaum noch vor. Die Impfung soll sowohl gegen den caninen Hepatitisvirus, als auch gegen einen Zwingerhustenerreger schützen. Auch hier ist ein Schutz von mindestens 7 Jahren belegt.

Und nicht zu vergessen, die Tollwutimpfung. Die macht natürlich wirklich Sinn, in einem Land wie Deutschland, das seit 16 Jahren Tollwutfrei ist. Ja, es stimmt natürlich, Tollwut könnte ja aus Nachbarländern (die ebenfalls tollwutfrei sind, bis auf Polen) eingeschleppt werden. Man impft aber natürlich auf alle Fälle, denn man weiß ja, dass im Falle eines Kontaktes mit einem an Tollwut erkrankten Tier, der eigene Hund eingeschläfert werden könnte, wenn er keinen gültigen Tollwutschutz hat. Nur, hat mir mal jemand, der in engem Kontakt mit einem Veterinäramt steht, „gesteckt“, dass so eine Tollwutimpfung in diesem Fall eh keinen Unterschied machen würde. Denn dieses Risiko, dass der Hund trotzdem erkrankt und andere dann wiederum anstecken könnte, das könne man nicht eingehen. Also, du weißt jetzt, warum du deinen Hund UNBEDINGT gegen Tollwut impfen lassen solltest.

In allen Impfstoffen werden weitere Zusatzstoffe benötigt. Beispiele hierfür sind Quecksilber (giftig), Aluminiumhydroxid und Aluminiumphosphat (stehen beide im Verdacht, toxisch zu sein), Öladjuvantien (nicht erlaubt in der Humanmedizin), Saponine (giftig), Formalin (Krebsauslöser), außerdem Antibiotika und Fremdproteine, die starke Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen können.

Leider ist es so, dass Impfnebenwirkungen, auch „unerwünschte Arzneiwirkungen“ genannt, in den meisten Fällen von Tierärzten nicht gemeldet werden, die Bereitschaft hierzu ist sehr gering. Es wird angenommen, dass die Dunkelziffer hier weit von den tatsächlich gemeldeten Zahlen abweicht. Je mehr Impfstoffe gleichzeitig verabreicht werden, desto mehr wird der Organismus belastet und das Immunsystem geschwächt. Umso verwunderlicher, dass es in den letzten Jahren immer mehr in Mode gekommen ist, 3fach oder gar 5fach-Impfungen zu geben.

Warum werden jährliche Impfungen (von den Tierärzten und Herstellern) angeraten? Zum einen hat das mit einer Gesetzeslücke zu tun. Impfstoffe für Tiere werden nach ihrer Mindestschutzdauer beurteilt. Im Gegensatz dazu wird bei Humanimpfstoffen die normale Schutzdauer einer natürlichen Infektion (häufig lebenslang) zugrunde gelegt und diese dann überprüft. Zum anderen muss man sich einfach einmal deutlich klar machen, dass Impfungen zu den Haupteinahmenquellen der Tierärzte gehören. Und – mittlerweile gibt es weitaus mehr Tierärzte, als wir wirklich brauchen.

Aussagen von alternativ arbeitenden Tierärzten:

Dr. Jean Dodds: „Viele Tiermediziner führen die gegenwärtigen Probleme mit Allergien und Immunkrankheiten auf Lebendimpfungen zurück …“

Christin Chambreau, Tierärztin: „Routineimpfungen sind vielleicht das Schlimmste, was wir unseren Tieren antun können. Sie rufen alle möglichen Krankheiten hervor, wenn auch keine, die wir direkt mit dem Impfstoff in Zusammenhang bringen würden.“

Martin Goldstein, Tierarzt: „Ich glaube, dass Impfmittel … in Amerika heute die Haupttodesursache für Hunde und Katzen sind.“

Dr. Charles E. Loops, Tierarzt: „Homöopathisch behandelnde Tierärzte und andere ganzheitlich praktizierende Ärzte behaupten schon seit geraumer Zeit, dass Impfungen mehr Schaden als Nutzen mit sich bringen.“

Mike Kohn, Tierarzt: „Als Reaktion auf die Schädigung [durch Impfungen] kommt es heute bei Kleintieren verstärkt zu Autoimmunkrankheiten (darunter Allergien), Epilepsie, Neoplasmen (Tumore) sowie zu Verhaltensstörungen.“

Letzter Bereich:

Wurmkuren

Diese werden verabreicht, um dem Befall von Spul- und Bandwürmen entgegen zu wirken. Sogenannte Hakenwürmer sollen eher selten vorkommen. Eine Entwurmung stellt keine prophylaktische Maßnahme dar. Heißt, heute entwurmt kann Hund sich schon Morgen erneut anstecken. Wurmkuren enthalten sogenannte Neurodoxine, auch Nervengifte genannt. Eine Wurmkur säubert die komplette Darmflora, heißt, es gibt danach auch keine gesunde Darmflora mehr. Vor Augen halten muss man sich hier auch, dass ein gewisser „Wurmbefall“ völlig normal ist und von einem gesunden Organismus gut in Schach gehalten wird. Erst ein kranker Organismus bekommt eventuell Probleme. Naja, dumm nur, dass man den Organismus durch die permanenten Entwurmungen schwächt.

Mehr zu dem Thema Würmer und wie man damit „natürlich“ umgehen kann, gibt es HIER.

Zu allen Bereichen lässt sich verallgemeinernd noch sagen, dass ein gesunder Organismus in der Lage ist, eine ganze Menge an Krankheiten, Viren, Bakterien zu bewältigen. Denn ein Körper besitzt ein hohes Maß an Selbstheilungskraft, wenn man ihn mit dem nötigen versorgt. Schwächt man ihn jedoch durch Gifte, Chemische Behandlungen oder auch mangelhafte Versorgung, kann der Organismus diese Selbstheilungskräfte nicht mehr nutzen.

Wie man den ganzen „Dreck“ äh die Schadstoffe im Hundeorganismus wieder loswerden kann, möglichst bevor sie tiefgreifenden Schaden anrichten, habe ich in meinem Artikel zur Entgiftung bei Hunden näher beschrieben.

 Begehrt auf gegen den Wahnsinn.“ Dave Crosby

„Es scheint tatsächlich noch eine ganze Weile zu dauern, bis die Wahrheit sich endlich durchsetzen wird und die Tierärzte ihr gemäß handeln werden – denn indem sie Tiere bis zum Umfallen impfen, begehen sie ein Verbrechen.“ Catherine O’Driscoll

* Quelle für Informationen zum Impfen: Buch „Impfen mit Verstand* “ von Monika Peichl

Hinweis zu den Texten

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Über Anke (148 Artikel)
Hallo, ich bin Anke, zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde, Naturheilkundlerin und schreibe hier über die Ernährung, aber auch weitere spannende Themen rund um Hunde. Auf www.anke-jobi.de biete ich individuelle Ernährungsberatung für Hunde an.

11 Kommentare zu Alltägliche Vergiftungen

  1. Danke für diese Seite – wenn ich darf, würde ich sie gerne auch mit meiner Seite verlinken

    • Hallo Jutta,

      entschuldigen Sie, die Antwort hat eine Weile gedauert, waren im Urlaub.

      es freut mich, dass Ihnen meine Seite gefällt. Auch gegen die Verlinkung habe ich natürlich nichts 🙂 … Zumal ich Ihre Seite gerade angeschaut habe, Sie machen wirklich tolle Aufklärung dort!

      Herzliche Grüße
      Anke Jobi

  2. Bettina Lubaczowski // 3. August 2014 um 8:55 // Antworten

    Toller Artikel, kurz und prägnant alles Wichtige auf den Punkt gebracht. Aufklärung in diesem Bereich ist so sehr wichtig. Zuerst müssen es die Tierärzte begreifen! Alle Hundehalter, die ich kenne, geben ihren Lieblingen das volle Programm (jährliche Impfung, Zeckengift mehrmals jährlich, Wurmkur). Sie wissen leider nicht, was sie tun, weil sie ihrem TA volles Vertrauen schenken. Ich hatte das Glück, eine Tierärztin kennen zu lernen, die anders ist, sie hat mich positiv aufgeklärt uber alle diese Gifte. Ich gebe NICHTS mehr von alledem, seit Jahren.

    • Liebe Frau Lubaczowski,
      etwas spät, aber trotzdem vielen Dank für das Lob. Ich gebe mir große Mühe, hier gut recherchiert zu schreiben, was den Tatsachen entspricht. Da freut man sich natürlich, wenn es ankommt 🙂
      Liebe Grüße
      Anke Jobi

  3. Hi Anke,
    ein schwieriges Thema an das Du dich da gewagt hast 😉
    Ich gehöre definitiv auch zu den Hundehaltern, die barfen, weil ich den ganzen Quatsch nicht im Futter haben will und ich führe auch keine regelmäßigen Parasitenbehandlungen durch. Ich tue das nur dann, wenn es nötig ist, sprich, wenn der Hund befallen ist oder mein Tierarzt mir begründet und ausdrücklich dazu rät.

    Ich persönlich würde auch lieber seltener als jedes Jahr impfen, aber sobald man im Ausland in den Urlaub fährt, braucht man oft einen aktuellen Impfpass und man weiß ja nicht, was in diesen Ländern so los ist.

    Mit den Zitaten von Tierärzten, kann ich leider nicht so viel anfangen. Sätze wie „Ich glaube, dass…“ und „Ärzte behaupten schon seit geraumer Zeit,“ klingen für mich einfach unseriös. Ich persönlich würde lieber ein paar Quellenangaben lesen, um die Information bewerten zu können.

    Aber generell habe ich auch mit Pebbles erster 5-fach Impfung sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Sie hatte einen so heftigen Impfschock, dass ich dachte sie stirbt (Mehr dazu in meinem Blog https://hundundich.com/impfschock-was-nun/ ).

    Für mich ist das größte Problem einen Tierarzt zu finden, dem ich vertraue. Wie soll man als Laie einen Tierarzt bewerten? Ich denke es gibt durchaus Tierärzte, die meine Ansichten teilen, aber sie zu finden, das ist schwierig. Wie seht ihr das?

    • Hallo liebe Mieke,

      toll dass du es gewagt hast, den Artikel zu kommentieren. Ich weiß, es ist ein sehr sensibles Thema. Mit geht es auch wie dir, ich finde es sehr schwierig, einen Tierarzt zu finden, dem ich voll vertrauen kann. Ich gehe mittlerweile auch nur noch, wenn es wirklich nicht anders geht (das kann ich natürlich nur, weil ich mein Fachwissen aus der Thp-Ausbildung mehr und mehr einsetzen kann). Nach wie vor gehe ich zur Ortsansässigen Tierärztin und diese weiß mittlerweile: da kommt die Frau Jobi, die möchte Alternativen. Ich sehe das aber auch in der Humanmedizin ähnlich. Mein letztes Antibiotikum ist über 10 Jahre her.

      Was die Quellen betrifft: Die Informationen über die Mittel der Parasitenbekämpfung und die Wurmmittel habe ich selber recherchiert (Inhaltsstoffe nachgeschaut und ermittelt, was das genau ist). Die Informationen bezüglich Impfungen stammen zum großen Teil aus dem Buch von Monika Peichl (Hunde impfen), was ich dir sehr empfehlen kann.

      Im Urlaub brauchst du i. d. R. übrigens nur einen gültigen Tollwutschutz. Du solltest dich aber vorab immer über das jeweilige Land informieren, da die Vorgaben variieren. Alle anderen Impfungen sind nicht gesetzlich vorgeschrieben. Tollwutimpfung gibt es mit 3-Jahres-Schutz.

      Liebe Grüße
      Anke

  4. Der Artikel ist lesenswert, obwohl ich nicht immer mit allen mitgehen kann. Z.B. lese ich hier von der Nützlichkeit des Impfens, u.A., dass Staupe, Tollwut etc. wichtig sind. Ich lese da heraus, dass die Adjuvantien wie Quecksilber, Aluminiumhydroxid, Formaldehyd und auch Hühnereiweiß positiv für einen gesunden Welpenkörper sind? Ich würde mich sehr freuen, wenn sich die Tierbesitzer etwas mehr mit den Impfschäden und dem Hintergrund der ach so gefährlichen Krankheiten beschäftigen würden. Ich hatte auch schon einen Hund, dem ich die Parvovirose ausgeheilt habe und im vorigen Jahr hatte mein Hund-trotz Impfung-Paramyxoviren (Staupe) und Coronaviren. Ich habe sie auch wieder gesund bekommen, allerdings ohne Tierarzt. Zum Weiterbilden betr. der Gefährlichkeit der Adjuvantien empfehle ich folgende Seite: https://www.gesundheit-und-impffreiheit.de/impfschadenberichte/ Auch meine ehemalige Hündin befindet sich leider in dieser Liste. LG, Carmy

    • Hallo Carmy,
      „herauslesen“ sollte man da nichts, sondern nur lesen was ich geschrieben habe. Ich habe mich in diesem Artikel bewusst bedeckt gehalten, was meine eigene „Meinung“ zum Impfen betrifft und versucht relativ neutral wiederzugeben, was für Hundehalter relevant sein könnte. Was meine eigene Meinung betrifft, bin ich natürlich skeptisch und gehe entsprechend mit dem Thema um. Meine Hunde werden nach der „Schultz-Empfehlung“ grundimunisiert und ansonsten nur bei Auslandsreisen gegen Tollwut geimpft. Aber – und das ist ein entscheidener Punkt – mein eigenes Wissen ist in meinen Augen nicht so in die Tiefe des Themas gehend, dass ich grundsätzlich sagen könnte, Impfen ist IMMER schlecht. Und für mich spielt es eine große Rolle, ob ich einfach etwas nachplapper oder selber solche fundierten Kenntnisse habe, dass ich diese Meinung auch faktsich begründen kann. Solange ich das nicht kann (und ich weiß nicht ob das jemals der Fall sein wird, da es sich um ein sehr, sehr umfangreiches und entsprechend zeitintensives Thema handelt), halte ich mich mit Pauschalisierungen bzgl. Impfen ja oder nein zurück. Man kann auch nicht von Einzelfällen auf die Allgemeinheit schließen. Ich gebe dir aber Recht, jeder Hundehalter sollte sich entsprechend informieren, das würde allen helfen. Aber – und das ist auch wieder entscheidend – unser jetziges Gesundheitssystem hat zur Folge, das viele (die meisten wohl) Menschen die Verantwortung sowohl für ihre eigene, als auch die Gesundheit ihrer Tiere abgegeben haben, weil sie es einfach nicht besser wissen. Es muss also erst einmal ein allgemeines Umdenken stattfinden, bevor man erwarten kann, dass jeder Hundehalter mit dem Tierarzt erst mal eine fachlich fundierte Diskussion über die vorgeschlagene Behandlung und Medikation führt 😉 …
      Liebe Grüße
      Anke

  5. Das fand ich gerade und war schockiert.
    Die Hunde bekommen 3 x pro Woche Fischöl und wir nehmen es täglich selber. Soviel zu täglichen Vergiftungen……..
    https://www.noble-house.tk/de/rettet-das-meer-mit-amanprana/pharmazeutisches-fischoel
    Daraufhin habe ich weiter recherchiert, unglaublich.
    Liebe Grüße
    Erika

    • Hallo liebe Erika,

      da ich diese Seite nicht kenne, kann ich nicht beurteilen, wie verlässlich die Informationen dort sind. Allerdings ist es kein Geheimnis, dass Fischöl sehr belastet ist. Es gibt auch noch die Alternative Krillöl (hatte ich dir auch – glaube ich – mal geschrieben), was aber anscheinend auch nicht so toll ist, wie oft behauptet (habe ich dieser Tage irgendwo gelesen).

      Ich empfehle ja immer eine Mischung aus hochwertigen Ölen zu geben, außerdem aber auch auf die Qualität der Nahrungsmittel zu achten. Es ist ja ein Widerspruch, dass ich mich einerseits nicht für deren Qualität interessiere und so in Kauf nehme, dass z. B. Fleisch aus Massentierhaltung aufgrund der Ernährung der Nutztier sehr lastig an Omega-6-Fettsäuren ist und diesen Fakt dann ausgelichen möchte, indem ich teures Fischöl kaufe, um die nötigen Omega-3-Fettsäuren zu erhalten.

      Wie gesagt, wie seriös der Artikel ist, kann ich nicht beurteilen. Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass Fischöl ein völlig minderwertiges Produkt ist, es kommt dann vielleicht noch darauf an, woher man das bezieht.

      Meine Empfehlung, um ein ausgewogenes Fettsäurenverhältnis hinzubekommen: pflanzliche Nahrungsmittel aus Bio-Anbau, tierische Nahrungsmittel Bio oder Weidenhaltung, hochwertige Öle abwechseln wie z.B. Leinöl, Hanföl, Rapsöl, Ölivenöl, Walnussöl, Kokosöl usw. und auch mal Lachsöl. Ich denke, so fährt man am besten 😀

      Liebe Grüße
      Anke

  6. Hallo Anke, was mich auch so verunsicherte, ist, dass wir so großen Wert auf erste Kaltpressung bei unseren Ölen legen und dann so ein denaturiertes Fischöl als med. Öl in Kapselform selber jeden Tag zu uns nehmen. Hohes Preissegment und doch ein völlig raffiniertes und „ausgekochtes“ Produkt, mal abgesehen von der Schadstoffbelastung.
    Liebe Grüße
    Erila

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