So kannst du Fertigfutter „clean“ aufpeppen

Natürlich ist es toll, wenn man seinen Hund ausschließlich mit frischen Nahrungsmitteln versorgt, die wohlmöglich noch unbelastet und nachhaltig sind. Nicht jeder Hundehalter traut sich aber zu, seinen Hund selber zu bekochen, die Rationen in Eigenregie zusammenzustellen und den Hund auf diesem Weg mit allen nötigen Nährstoffen zu versorgen.

Manche haben auch nicht die Zeit, sich jeden Tag extra für den Hund in die Küche zu stellen, fast täglich frisch einzukaufen und immer alles Mögliche, was wichtig ist, parat zu haben.

Frisch und clean – das + für´s Fertigfutter!

Auch wer sich lieber auf Fertigfutter verlässt, kann seinen Hund mit vielen frischen Nahrungsmitteln und so zusätzlichen natürlichen Nährstoffen prima versorgen. Man kann die Fertigfutterrationen ganz einfach super aufpeppen und das auch ohne viel zusätzlichen Aufwand. Die einzige Voraussetzung ist, dass man sich selber halbwegs gesund und abwechslungsreich ernährt.

Ich zeige dir an ein paar Beispielen, wie du das Fertigfutter deines Hundes mit ein paar Griffen in deinen Kühlschrank ganz einfach und sogar clean aufwerten kannst:

Nassfutter + Ei, Vollkornnudeln und Gemüse

Vom Frühstück ist ein gekochtes Bio-Ei übrig geblieben, vom Mittagessen ein paar Bio-Vollkorn-Spaghetti. Im Kühlschrank lag noch eine einsame Tomate rum, eine halbe rote Paprika, ein paar nicht mehr ganz knackige Möhren und eine halbe Zucchini. Das Ei und die Spaghetti können direkt in den Futternapf wandern, das Gemüse sollte einen Umweg über den Mixer nehmen (nachdem man es geputzt hat) um dort geschreddert oder fein püriert zu werden.

Die Ration vom Fertigfutter kannst du natürlich etwas kleiner ausfallen lassen und füllst sie quasi mit den frischen Zutaten auf. Dann mischst du alle Zutaten gut untereinander (auch das Ei), damit dein Hund nicht „Rosinen picken“ kann. Fertig!


Trockenfutter + Naturjoghurt

Eine ganz flotte, einfache aber effektive Möglichkeit bieten Milchprodukte wie Naturjoghurt, Quark, Hüttenkäse, Kefir oder auch Buttermilch. Viele Hunde mögen Joghurt und Co sehr gerne und das langweilige Trockenfutter wird gleich viel interessanter. Außerdem bringt man „Leben“ in die recht sterilen Futterbrocken, weil die sauer vergorenen Milchprodukte Milchsäurebakterien enthalten.

Die enthaltenen Milchsäurebakterien sorgen zum einen dafür, dass die Laktose teilweise schon abgebaut ist, was sie besser verträglich macht. Zum anderen sind sie eine gute Unterstützung für den Darm. Natürlich sind im Joghurt noch weitere Nährstoffe enthalten, wie z.B. gut verwertbares Protein, viele B-Vitamine und Calcium.


Nassfutter + (Süß)Kartoffeln, Gemüse und Hanfsamen

Kartoffeln gehören zu den Nahrungsmitteln, die häufig auf dem Teller landen. Auch Süßkartoffeln, die ja eigentlich keine richtigen Kartoffeln sind, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Während die Kartoffel ein Nachtschattengewächs ist, zählt die Süßkartoffel übrigens zu den Windengewächsen.

Reste von Kartoffeln oder eben Süßkartoffeln sind nicht selten und man kann damit prima das Fefu aufwerten. Dazu noch etwas geraspeltes Restgemüse und 1 TL gesunde Hanfsamen. Fertig!


Nassfutter + Zucchini-Bratlinge und Süßkartoffeln

Zucchini-Bratlinge, also Zucchini mit Vollkorn-Panade und dann gebraten sind sehr lecker und schmecken auch dem Hund (wie alles was gebraten wurde). Dazu noch ein paar restliche Süßkartoffeln, alles ein bisschen durchmischen (Bratlinge am besten zerkleinern) und es ist angerichtet!

Trockenfutter + Gemüsemix und Quark

Dem Trockenfutter fehlen natürliche Begleitstoffe der Vitamine wie z. B. viele sekundäre Pflanzenstoffe oder auch Enzyme. Das kann man „wettmachen“, indem man einen frisch zubereiteten Gemüsemix zugibt. In diesem Fall ist das ein Mix aus Gurke, Zucchini, Möhren und Chicorée.

Der Quark sorgt für einen tollen Geschmack und liefert noch ein paar Milchsäurebakterien sowie weitere Nährstoffe.

Das Gemüse wird geputzt und dann durch den Mixer gejagt. Anschließend kommen etwas Gemüse und Quark zum Trockenfutter in den Napf und alles wird vermischt, damit der Hund nicht zum „Erbsenzähler“ wird. Bon Appetit!

Nassfutter + rohes Eigelb, Haferflocken und Petersilie

Last but not least kommt hier noch einmal eine sehr einfache Variante. Eigelb enthält viele gute Nährstoffe, herausragend ist der Gehalt an Biotin (Vitamin B7), das wiederum sehr gut für Haut, Haare und das „Nervenkostüm“ ist.

Biotin ist recht hitzestabil, weshalb es beim Kochen eigentlich erhalten bleibt. Allerdings kann das Eigelb in der rohen Form besser verwertet werden. Da im Eiweiß Avidin enthalten ist, ein Stoff, der Biotin bindet und somit unverfügbar macht, sollte man roh nur das Eigelb füttern. Gekocht geht natürlich, wie schon weiter oben, das ganze Ei.

Die Haferflocken sind Energie- und Ballaststoffquelle und enthalten viele weitere gute Nährstoffe, wie z. B. B-Vitamine, Magnesium und auch Eisen. Da Eisen am besten in Verbindung mit Vitamin C verwertet wird, kommt die zusätzliche Petersilie gerade recht.

Petersilie enthält eine ganze Menge Vitamin C, sowie noch viele weitere gute Nährstoffe. Außerdem enthält Petersilie Chlorophyll, was wahrscheinlich der Grund dafür ist, dass sie für frischen Atem sorgt.

Einfach 1-2EL Haferflocken, das Eigelb und 1TL-EL geschnittene Petersilie in den Napf zum Nassfutter geben und einmal kräftig umrühren, fertig!

Natürlich gibt es noch eine Menge weiterer Möglichkeiten, das Fertigfutter deines Hundes aufzupeppen. Achte doch einfach einmal darauf, was von deinem Essen so übrig bleibt und schau mal, was du davon in den Hundenapf zugeben kannst. Wenn du dich einigermaßen gesund ernährst, passt das meiste davon auch für deinen Hund!

Natürlich kann man auch beim Fertigfutter versuchen, ein wenig auf die Nachhaltigkeit zu achten, das ist allerdings nicht so ganz einfach. An erster Stelle sollte daher stehen, dass das Futter für deinen Hund gut verträglich ist und alles enthält, was dein Hund benötigt.

Viel Spaß beim ausprobieren!

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14 Kommentare

  1. Liebe Anke,
    durch Artikel von dir in verschiedenen Hundezeitschriften bin ich auf deinen Blog aufmerksam geworden. Da meine Hunde, eigentlich Hunde im Allgemeinen, eine große Leidenschaft von mir sind, lese ich was der Markt so hergibt. Auch ich bin vor Jahren der riesen Euphorie verfallen meine Hunde nur noch roh zu ernähren denn Hunde brauchen Fleisch, viel Fleisch und ganz wichtig nur roh ! Meine beiden Beaglejungs waren nicht wirklich begeistert obwohl bei Futter sonst nicht mäkelig. Da hieß es dann am Futter kann es nicht liegen da stimmt etwas bei deinen Hunden nicht. Falsch, bei meinen Hunden stimmte alles es war nur nicht unsere Art der Hundeernährung. Nun sind meine beiden im Seniorenalter und für mich kam der Punkt die Fütterung neu zu überdenken. Da kamst du ins Spiel liebe Anke. Deine Ausführungen zu Gesundheit und Ernährung trafen genau meinen Nerv. Ich las mich durch alle Themen und wurde mir immer sicherer dass diese Art der Fütterung genau das Richtige für uns ist. So wie in deinem Artikel beschrieben werden meine Hunde seit einiger Zeit ernährt und es bekommt ihnen bestens und schmeckt !!!Einige Zusätze sind notwendig da sich altersbedingte Zipperlein eingestellt haben. Ich bin dir dankbar für den Schubs in diese Richtung denn damit haben wir ein gutes Gefühl.

    Liebe Grüße aus Thüringen
    von Heike mit Cedric & Vincent !

    P.S. bei denen es nun sogar mal Käsestückchen und Leberwurstbrot gibt

    • Hallo liebe Heike,

      vielen Dank für deinen schönen Kommentar! Ich freue mich sehr über solche Rückmeldungen, denn genau dafür schreibe ich solche Artikel. Damit Hundehalter, die eine undogmatische Fütterung beitreiben (möchten), nicht mehr so verunsichert sind. Sicher kennst du auch den Blogartikel von Dr. Rückert zur Abam-Methode? Falls nicht, lies mal hier, wird dir Spaß machen :-D

      Ich wünsche dir weiterhin viel Freude mit deinen beiden Senioren und deren unkomplizierter Fütterung!

      Liebe Grüße
      Anke

  2. Ich füttere morgens aus Zeitgründen auch Trofu. Aber es wird abends immer schon mit viel Wasser eingeweicht. Der Hund kann gar nicht so viel trinken, um den Flüssigkeitsdefizit durch Trofu auszugleichen. Wenn man das erste Mal Trofu einweicht und sieht, wie das auf quillt und die Masse sich verändert, ist man schon erschrocken. Und wenn man sich dann vorstellt, dass Ganze spielt sich in dem kleinen Hundemagen ab, ist das Entsetzen komplett. Deshalb weiche ich es ausgiebig ein. Das natürliche Futter der Hunde besteht zu 70-80% aus Wasser, das Trofu maximal 10%. Die Differenz kann der Hund nicht durch Trinken ausgleichen. Die Folge ist dauerhafte Dehydrierung mit all ihren gesundheitlichen Folgen.

    • Hallo liebe Sabine,

      du hast recht, die Flüssigkeitszufuhr sollte bei Trockenfutter stimmen. Wenn der Hund nebenbei ausreichend trinkt, kann das aber auch ok sein. Beim Einweichen in Wasser hat man natürlich einen der Vorteile von TF, nämlich einen gewissen Zahnabrieb, nicht mehr. Zudem kann sich Futter, das in „Breiform“ angeboten wird, leicht als Belag auf die Zähne legen. Es ist also ein Für und Wider …

      Liebe Grüße
      Anke

      • Da Hunde schlinger sind und kleinere Stücke, wie trofu kaum kauen, hält sich meiner Meinung nach der Abrieb in Grenzen. Dafür eignet sich dann besser ein Knochen

        • Hallo liebe Sabine,

          der Abrieb ist natürlich nicht so stark, dass er alleine eine Zahnsteinbildung verhindern könnte, trägt aber dazu bei. Ja, Hunde sind Schlingfresser, jedoch sind die hinteren Backenzähne sogenannte bunodonte Molaren (Backenzähne), welche mit Höckern auf den Zahnkronen versehen sind und so bis zu einem gewissen Grad das Zerquetschen von Nahrung erlauben. I. d. R. wird das Trockenfutter durchaus kurz gekaut. Hinzu kommt außerdem, dass Hunde einen sehr dehnbaren Magen haben, die aufquellende Menge ist daher nicht unbedingt ein Problem, der Magen passt sich ja an die Menge an (im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung ist die Fütterung mit Trockenfutter nicht Risikofaktor Nr. 1 für eine Magendrehung, auf der anderen Seite kann die längere Aufbewahrung von eingeweichtem Futter dazu führen, dass der Keimgehalt erhöht wird, wodurch es z. B. zu einer Vermehrung gasbildender Bakterien kommen kann. Gasbildungen sind ebenfalls ein Risikofaktor für eine Magendrehung). Knochen eignen sich auch nicht für jeden Hund, das muss man individuell betrachten. Oft ist die Zahnpflege eine Kombination aus verschiedenen Mitteln und das TF kann einen kleinen Teil dazu beitragen. Das kann individuell sehr unterschiedlich sein und hängt davon ab, was der Hund verträgt, was der Besitzer zur Verfügung hat oder auch, welche Einstellung der Besitzer hat und vielleicht auch welchen Tierarzt. Auch bei Hunden, die zur Zahnreinigung Knochen bekommen, kommt es zu Zahnstein, was wiederum zeigt, dass es nicht die eine einzig wahre Lösung gibt. Aktuell erstelle ich einen Online-Kurs, der den Verdauungstrakt vom Anfang bis zum Ende betrachtet und u. a. auch auf die Zahnpflege und – Gesundheit eingeht.

          Was ich sagen möchte, es ist vieles sehr individuell und jeder Hundehalter muss auch für sich die individuelle Lösung finden. Für manche Hunde kann es sicher besser sein, wenn man ihr TF einweicht, für andere aber wiederum nicht. Wichtig ist natürlich, dass man bei der Fütterung mit TF darauf achtet, dass der Hund ausreichend trinkt. Tut er das nicht, wäre die Zugabe von Wasser zum Futter sicher eine gute Variante …

          Liebe Grüße
          Anke

  3. Vielen Dank für die tollen Tipps auch gerade wenn man zur „Fertigfutter-Fraktion“ gehört..es gibt wie von Dir so toll beschrieben viele Möglichkeiten das Futter mit frischen Zutaten aufzuwerten.
    Zum Thema Nachhaltigkeit- um den Fleischkonsum zu reduzieren probieren wir gerade Trofu der Fa. Bellfor mit Insektenproteinen.Schmeckt Gustav ganz prima und kann eine gute Alternative sein😊 auch für Sensibelchen. Ansonsten gibt es bei uns auch hochwertiges Nassfutter mit frischen Komponenten.
    Vielen Dank nochmal für diesen Artikel- heutzutage wird man leider oft schon schräg angeschaut wenn man nicht „barft“ und den Hund mit kiloweise Fleisch vollstopft😊Das gibt uns das Gefühl doch nicht ganz auf dem falschen Weg zu sein. Wir verlassen uns jetzt mehr auf unser Bauchgefühl…liebe Grüsse!

    • Hallo liebe Kristina,

      der allergrößte Anteil der Hundehalter greift auf Fertigfutter zurück (ca. 90%), Barfer sind also deutlich in der Minderheit, deshalb lass dich nicht verrückt machen :-D . Gerade der hohe Fleischanteil kann in Zukunft dazu führen, dass einem die Haltung von sogenannten Fleischfressern erschwert wird, denn es wird immer deutlicher, dass auch hierdurch eine (nicht geringe!) Umweltbelastung stattfindet. Es ist also sicher im Interesse aller, dass man sich als Hundehalter mit diesem Thema auseinander setzt und entsprechende Maßnahmen ergreift (neben der Reduzierung z.B. auch auf andere Quellen wie Insektenproteine zurückgreifen).

      Ich freue mich, dass wir auf dem gleichen Weg sind :-D

      Liebe Grüße
      Anke

  4. Hallo liebe Anke!
    Das ist mal wieder ein toller Artikel! Ich bin ja mittlerweile auch bei einer wunderbaren Mischfütterung für meine Ida mit nur noch selten rohem Fleisch, weil sie es einfach nicht mag. Ich dachte aber früher lange, dass muss aber weil das ist die beste und gesündeste Ernährung. Dank Deiner informativen Artikel füttere ich aber mittlerweile ganz ohne schlechtes Gewissen frei nach ABAM ;-). Und was auch wichtig ist, Ida schmeckt das alles mittlerweile super, ich hab nur noch selten die Probleme, dass sie mäkelig frisst oder keinen Appetit hat. Ich finde es sogar teilweise bei Nassfutter fast einfacher die Fleischherkunft zu überprüfen, ich habe da mittlerweile ein paar tolle Sorten in Bio-Qualität oder aus artgerechter Haltung gefunden.
    Ganz liebe sonnige Grüße von uns :-)
    Kristina

    • Hallo liebe Krsitina,

      ja, ein gutes Nassfutter, aufgepeppt mit der ein oder anderen frischen Komponente, ist eine gute Variante. Vor allem, wenn man für Frischfleisch keine so guten Quellen findet. Schön, dass du für euch einen guten Weg gefunden hast! Abam ist super! Und man muss sich i. d. R. keine Sorgen machen, dass dem Hund etwas fehlt :-D

      Liebe Grüße
      Anke

  5. Liebe Anke, ich folge dir seit längerer Zeit sehr interessiert und freue mich am meisten darüber, dass du so offen für Neues und Anderes bist und dir geduldig die Zeit nimmst, auch auf Kritik mit Ruhe und Souveränität zu reagieren.
    Leider habe ich noch nicht herausgefunden, was für meine Lilith der richtige Weg ist. Barf war meine Wahl, doch scheinbar nicht ihre. Dann gab es Reinfleischdosen mit Gemüse und Kartoffel gemischt. Es schien ihr damit besser zu gehen, dann kam das Rülpsen, die Unruhe nach dem Fressen, der Geruch aus dem Maul/Magen, das extreme Grasfressen und das ständige Schmatzen wieder. Ob es zu viel oder zu wenig Magensäure ist, konnte ich noch nicht festlegen, die Symptome sind ja scheinbar gleich… Was habe ich alles probiert… Heilpraktiker, Bioresonanzen, Auspendeln, Ausschlussdiäten, Moor, Heilerde, Löwenzahn, Ulmenrinde, Bitterstoffe, EM, probiotische Bakterien…ach, die Liste ist endlos… Ich finde keinen roten Faden. Ich hatte den Verdacht, dass in der Zeit der Läufigkeit/Scheinschwangerschaft sich alles intensivierte. Die erste Läufigkeit kam mit 7 Monaten, am 18. Juli ist die 2 Jahre alt geworden. Pulsatilla hatte auch keine Wirkung.
    Dann habe ich eigentlich entgegen meiner Überzeugung ihr eine Hormonspritze setzen lassen, um zu sehen, ob das eine Veränderung bringt. Und nun könnte ich mich selbst ohrfeigen, dass ich diese gesamte Zeit nicht dokumentiert habe. Man glaubt immer, man erinnert sich. Vom Gefühl her würde ich sagen, sie war weniger krüsch. Sonst hat sie Gemüse fast gar nicht angerührt, in der Zeit konnte ich ihr auch ganze gekochte Bohnen untermischen. Ja, auch sonst hatte ich das Gefühl, dass die Symptome weniger waren. Aber ob es kontinuierlich so war…beschwören kann ich es nicht. Und so ein hormoneller Eingriff ist ja auch nichts, was man mal eben so wiederholt…bei dem einen Mal habe ich mich schon schlecht gefühlt…
    Na ja, die Frage ist, ob solche Symptome in dieser Intensität tatsächlich hormonellen Ursprungs sein können!?
    Im Moment probiere ich gerade Bokashi, auch wenn nach Bioresonanz bzw. Auspendeln sie von den Inhaltsstoffen einiges nicht dürfte… Aber das es ihr auch bei Weglassen aller für sie „bösen“ Ingredienzen nicht besser geht, ist es nun auch egal… Vielleicht hast du ja spontan noch eine Idee… Aber auf jeden Fall danke für’s Zuhören ;-).
    Liebe Grüße und ich freue mich auf weitere tolle Artikel und Beiträge von dir!
    Liebe Grüße
    Viola mit Lilith

    • Hallo liebe Viola,

      erst einmal dankeschön für dein Lob, das freut mich sehr! Da ich hier ja auch so ein „Sorgenkind“ habe, kann ich deine Not gut verstehen. Es ist aber natürlich schwierig, sich aus der Ferne ein Bild zu machen, bzw. Ratschläge zu erteilen. Dass die Hormone da mitspielen kann gut sein (ist bei Lucy auch so), auch wenn sie vielleicht nicht die Ursache sind, sondern möglicherweise eher ein Verstärker. Grundsätzlich glaube ich immer eher an „weniger ist mehr“. Das wäre z. B. Futter aus minimalen und leicht verdaulichen Komponenten gestalten (Organismus zur Ruhe kommen lassen), dabei Darm und Leber unterstützen (Probiotika, EM). Was du vielleicht außerdem probieren könntest wäre Fangocur. Das hat bei Lucy in ihren schlimmen Phasen immer gut geholfen. Du gibst 1 TL in etwas Wasser, rührst das um und lässt es ca. 10 Minuten (geht auch länger, ich habe das immer vor dem Gassigehen angerührt für die Fütterung danach) ziehen. Dann noch mal kurz durchrühren und zum Futter geben, 1 x tgl.

      Alles Gute für Lilith

      Liebe Grüße
      Anke

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