Aktuell

Schnelle Lachspfanne in Fenchel an Buchweizenflocken

Infos zu den Zutaten:

Es ist Freitag, es soll Fisch geben und es soll schnell gehen. Dafür ist die Lachspfanne bestens geeignet.  Auftauen, klein schneiden, in die Pfanne hauen …

Lachs und Fenchel habe ich aus dem Dorfedeka mitgebracht, die Buchweizenflocken habe ich immer im Vorrat, sind aber aus dem Bio-Laden.

Tipp: Man muss wirklich nicht immer das „Burner-Menü“ kreieren. Es tun oft auch ganz einfache Sachen und wenn man abwechslungsreich füttert, darf es gerne auch einfach mal nur EIN GEmüse sein. Fenchel ist bei vielen Hunden übrigens sehr beliebt, wegen dem intensiven Geschmack.

Rezept drucken
Schnelle Lachspfanne in Fenchel an Buchweizenflocken
Zusammenstellung: ca. 50% Fleisch, ca. 30% Gemüse, ca. 20% Kohlenhydrate
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 5 Minuten
Portionen
kg Körpergewicht
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 5 Minuten
Portionen
kg Körpergewicht
Anleitungen
Für die (teilweise) Rohfütterung
  1. Fenchel putzen, klein schneiden, in den Mixer geben und klein raspeln, bzw. fein pürieren. Buchweizenflocken in Wasser einweichen. Lachs in Stücke schneiden. Alle Zutaten auf die gewünschten Mahlzeiten aufteilen. Ergänzungen erst kurz vor der Fütterung zugeben.
Die gekochte Variante
  1. Fenchel putzen, klein schneiden, Lachs in Stücke schneiden. Buchweizenflocken in Wasser einweichen. Lachs und Fenchel mit etwas Öl und Wasser ca. 10 Minuten bei niedriger Hitze garen. Fisch/Fenchel-Mix und Buchweizenflocken auf die Mahlzeiten aufteilen. Ergänzungen kurz vor der Fütterung zugeben.
Rezept Hinweise

Kosten für Hund 10kg:

Lachsfilet - ca. 0,90€

Fenchel - ca. 0,25€

Buchweizenflocken - ca. 0,20€

= Gesamtkosten der Tagesration  1,35€

Dieses Rezept ist Bestandteil der Frischfutter-Challenge.

Mögliche Fragen zu den Rezepten

Sind die Mahlzeiten ausgewogen? Der Gedanke, dass in einer Mahlzeit alle Nährstoffe enthalten sein müssen, kommt aus der Futtermittelindustrie und ist mit natürlichen Nahrungsmitteln nicht umsetzbar. Eine ausgewogene Ernährung stellt sich über einen längeren Zeitraum und durch eine abwechslungsreiche Fütterung ein. Damit manche Nährstoffe ausreichend zur Verfügung gestellt werden können, ist es nötig, einige Ergänzungen zu füttern. Die in den Rezepten aufgeführten Ergänzungen sind nur Vorschläge und können entsprechend variiert werden. Mehr Infos zu den einzelnen Nährstoffen kannst du HIER nachlesen. Besonders beachtet werden sollte immer die Versorgung mit Calcium, Vit. D, essentiellen Fettsäuren und die Jodversorgung. Calcium deckt man z.B. mit Eierschalenpulver, Austernschalenpulver, Knochen oder Knochenmehl ab, als Vit. D. - Quelle eignet sich Dorschlebertran, Jod ist in Seealgen enthalten und die essentiellen Fettsäuren sind u. a. in Fisch- und Pflanzenölen enthalten.
Sind die angegebenen Mengen der Nahrungsmittel roh oder gekocht gemeint? Die Nahrungsmittel verändern sich durch Verarbeitungsprozeße unterschiedlich. Fleisch verliert z.B. je nach Qualität mehr oder weniger Wasser. Die angegebenen Mengen sind immer die Mengen, die gefüttert werden. Wenn man Fleisch kochen möchte, muss vorab eine größere Menge veranschlagt werden. Bei Reis ist es anders herum, dieser nimmt Wasser auf und wird schwerer. Am Anfang muss man da ein bisschen rumprobieren und natürlich lieber einmal eine größere Menge zubereiten (Reste kann man ja aufbewahren) als zu wenig. Im Laufe der Zeit stellen sich aber Erfahrungswerte ein und man weiß in etwa, wie viel man zubereiten muss, um die entsprechenden Mengen zu bekommen.
Passen die berechneten Mengen für alle Hunde? Nein, auch hier muss man individuell entscheiden, ob die berechneten Mengen auf den eigenen Hund passen. Jeder lebt ja anders, die Aktivitätsgrade sind unterschiedlich und auch jeder Stoffwechsel ist anders. Faktoren wie z.B. Kastration spielen eine Rolle. Stellt man die Ernährung um, sollte man in der ersten Zeit immer das Gewicht im Auge behalten und bei ungewollten Abweichungen die Mengen entsprechend anpassen. Bei Hunden in besonderen Lebensstadien, wie z.B. Welpen, alte oder auch kranke Hunde, sollte ebenfalls sehr individuell über Menge und Zusammensetzung entschieden werden.
Warum sind die Mahlzeiten im Verhältnis 50%tierische Komponenten zu 50% pflanzliche Komponenten zusammengestellt? Diese Zusammensetzung deckt den Bedarf an Proteinen gut ab, ohne dass der Fleischanteil zu hoch ist. Warum ich zu einem niedrigeren Fleischanteil tendiere, kannst du HIER in den Grundsätzen vom Clean Feeding nachlesen.

Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn mit deinen Freunden:Print this pageShare on Google+Share on FacebookEmail this to someonePin on PinterestTweet about this on Twitter
Über Anke (165 Artikel)
Hallo, ich bin Anke, zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde, Naturheilkundlerin und schreibe hier über die Ernährung, aber auch weitere spannende Themen rund um Hunde. Auf www.anke-jobi.de biete ich individuelle Ernährungsberatung für Hunde an.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*