Kichererbsen-Patties für Hunde und Halter

Vom Teller in den Napf!

Kichererbsen sind eine gute pflanzliche Alternative zu tierischen Proteinen. Auch wenn man den Hund oder auch sich selber nicht vegetarisch ernährt, kann ab und an ein Veggie-Tag nicht schaden. Wenn man dann noch in einem Rutsch für Mensch UND Hund kochen kann, umso besser!

Damit die Kichererbsen-Patties auch den Menschen schmecken, müssen sie natürlich auch etwas gewürzt werden. Normale Gewürze in maßvoller Dosierung sind aber auch für Hunde kein Problem. Man muss also nichts davon weglassen, auch wenn der Hund mit frisst. Auch die Zwiebeln und der Knoblauch sind in solchen kleinen Mengen kein Problem. Zwiebelaroma kann sogar als „Appetitanreger“ dienen, wenn man einen schlechten Fresser hat.

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Kichererbsen-Patties
Die Kichererbsen-Patties können für den Mensch z.B. als Burger zubereitet werden. Für den Hund sind sie alleine schon eine recht nahrhafte Angelegenheit, da sie viele Nährstoffe, allen voran sowohl Proteine als auch Kohlenhydrate enthalten. Man kann sie aber auch gut mit weiteren Nahrungsmitteln kombinieren. Das Rezept ergibt etwa 6 Patties, die man nach Belieben aufteilen kann.
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 5 Minuten
Portionen
Patties
Zutaten
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 5 Minuten
Portionen
Patties
Zutaten
Anleitungen
Mit dem Thermomix
  1. Knoblauch im Thermomix 3 Sek. bei Stufe 8 zerkleinern und mit dem Spatel nach unten schieben. Zwiebel, Petersilie, Möhre in Stücken und Sellerie in Stücken zugeben und 7 Sek. auf Stufe 5 zerkleinern. Die Gemüsemischung in eine Schüssel umfüllen. Gekochte Kichererbsen in den Thermomix geben und 10 Sek. bei Stufe 5 pürieren. Gemüsemischung, Eier und Gewürze zugeben und alles 15 Sek. auf Stufe 3 vermischen. Diese Mischung in eine Schüssel füllen und daraus ca. 6 etwa Handteller-große, flache Patties formen. Die Patties von beiden Seiten in etwas Öl bei nicht zu hoher Temperatur braten.
Ohne Thermomix
  1. Knoblauch klein hacken, Zwiebel in kleine Stücke schneiden (Mixer) Petersilie klein hacken, Möhre und Sellerie in Stücke schneiden und im Mixer raspeln. Alles in einer Schüssel gut vermischen. Gekochte Kichererbsen im Mixer pürieren und zum Gemüsemix geben. Eier und Gewürze zugeben und alles gründlich vermischen. Daraus ca. 6 etwa Handteller-große, flache Patties formen. Die Patties von beiden Seiten in etwas Öl bei nicht zu hoher Temperatur braten.
Rezept Hinweise

Für den Teller - Burger:

Von einem Vollkornbrötchen beide Hälften z.B. mit Kräuterquark bestreichen, Pattie auf eine Hälfte legen, mit Tomatenscheiben und Salat belegen, zuklappen, fertig!

Für den Napf:

Den Napf einfach für die übliche Futtermenge zu dem Pattie mit Quark oder Joghurt, Haferbrei, Reis oder Kartoffeln, püriertem Gemüsemix und wenn gewünscht etwas Fleisch auffüllen. Alles vermischen, eventuelle Ergänzungen zugeben, fertig!

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Mögliche Fragen zu den Rezepten

Sind die Mahlzeiten ausgewogen? Der Gedanke, dass in einer Mahlzeit alle Nährstoffe enthalten sein müssen, kommt aus der Futtermittelindustrie und ist mit natürlichen Nahrungsmitteln nicht umsetzbar. Eine ausgewogene Ernährung stellt sich über einen längeren Zeitraum und durch eine abwechslungsreiche Fütterung ein. Damit manche Nährstoffe ausreichend zur Verfügung gestellt werden können, ist es nötig, einige Ergänzungen zu füttern. Die in den Rezepten aufgeführten Ergänzungen sind nur Vorschläge und können entsprechend variiert werden. Mehr Infos zu den einzelnen Nährstoffen kannst du HIER nachlesen. Besonders beachtet werden sollte immer die Versorgung mit Calcium, Vit. D, essentiellen Fettsäuren und die Jodversorgung. Calcium deckt man z.B. mit Eierschalenpulver, Austernschalenpulver, Knochen oder Knochenmehl ab, als Vit. D. - Quelle eignet sich Dorschlebertran, Jod ist in Seealgen enthalten und die essentiellen Fettsäuren sind u. a. in Fisch- und Pflanzenölen enthalten.
Sind die angegebenen Mengen der Nahrungsmittel roh oder gekocht gemeint? Die Nahrungsmittel verändern sich durch Verarbeitungsprozeße unterschiedlich. Fleisch verliert z.B. je nach Qualität mehr oder weniger Wasser. Die angegebenen Mengen sind immer die Mengen, die gefüttert werden. Wenn man Fleisch kochen möchte, muss vorab eine größere Menge veranschlagt werden. Bei Reis ist es anders herum, dieser nimmt Wasser auf und wird schwerer. Am Anfang muss man da ein bisschen rumprobieren und natürlich lieber einmal eine größere Menge zubereiten (Reste kann man ja aufbewahren) als zu wenig. Im Laufe der Zeit stellen sich aber Erfahrungswerte ein und man weiß in etwa, wie viel man zubereiten muss, um die entsprechenden Mengen zu bekommen.
Passen die berechneten Mengen für alle Hunde? Nein, auch hier muss man individuell entscheiden, ob die berechneten Mengen auf den eigenen Hund passen. Jeder lebt ja anders, die Aktivitätsgrade sind unterschiedlich und auch jeder Stoffwechsel ist anders. Faktoren wie z.B. Kastration spielen eine Rolle. Stellt man die Ernährung um, sollte man in der ersten Zeit immer das Gewicht im Auge behalten und bei ungewollten Abweichungen die Mengen entsprechend anpassen. Bei Hunden in besonderen Lebensstadien, wie z.B. Welpen, alte oder auch kranke Hunde, sollte ebenfalls sehr individuell über Menge und Zusammensetzung entschieden werden.
Warum sind die Mahlzeiten im Verhältnis 50%tierische Komponenten zu 50% pflanzliche Komponenten zusammengestellt? Diese Zusammensetzung deckt den Bedarf an Proteinen gut ab, ohne dass der Fleischanteil zu hoch ist. Warum ich zu einem niedrigeren Fleischanteil tendiere, kannst du HIER in den Grundsätzen vom Clean Feeding nachlesen.

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