Gemüse-Reis-Herz-Pfanne

Infos zu den Zutaten:

Reis mögen viele Hunde sehr gerne. Am besten nimmt man natürlich den Naturreis, weil er einen höheren Nährstoffgehalt aufweisen kann. Reis, Bio-Karotten und Bio-Zucchini habe ich hier im Dorfedeka gekauft.

Das Herz bekommen wir regelmäßig aus einer Metzgerei hier in der Nähe, die das Fleisch aus bäuerlichen Betrieben in der Umgebung beziehen. Fleisch aus Massentierhaltung kommt bei uns nämlich weder in den Napf, noch auf den Teller.

Tipp: HIER kann man anhand der Postleitzahl herausfinden, wo in der Umgebung man Produkte direkt vom Erzeuger aus der Region beziehen kann. Wer eine Gefriertruhe besitzt, kann hier und da sogar  von Biohöfen zu relativ günstigen Preisen Fleisch auf Vorrat einkaufen. Gemüse und Obst sind selbstverständlich viel gesünder, wenn sie keinen langen Transportweg bis zum Verkauf hinter sich bringen müssen. Vom Feld quasi direkt auf den Teller bringt auf jeden Fall viele Vorteile mit sich.

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Gemüse-Reis-Herz-Pfanne
Zusammenstellung: ca. 50% Fleisch, ca. 30% Gemüse, ca. 20% Kohlenhydrate
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 25 Minuten
Portionen
kg Körpergewicht
Zutaten
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 25 Minuten
Portionen
kg Körpergewicht
Zutaten
Anleitungen
Für die (teilweise) Rohfütterung
  1. Das Gemüse putzen, in Stücke schneiden, in den Mixer geben und klein raspeln, bzw. pürieren. Reis nach Anleitung kochen. Alle Zutaten vermischen und auf die gewünschten Mahlzeiten aufteilen. Ergänzungen erst kurz vor der Fütterung zugeben.
Die gekochte Variante
  1. Gemüse putzen, in Stücke schneiden, alles in den Thermomix-Mixtopf (oder anderen Mixer) geben und auf Stufe 5 etwa 10 Sekunden klein raspeln. Reis nach Anleitung kochen, im Thermomix mit Programmwahl "Reis, gekocht" als Kochzeit 25 Minuten einstellen. Das gewürfelte Fleisch in etwas Öl in der Pfanne bei nicht allzu hoher Temperatur ca. 5 Minuten schmoren, dann Gemüsemix zugeben und etwa 2 weitere Minuten unter rühren mitschmoren. Zum Schluss den Reis zugeben und gleichmässig im Gemüse-Fleisch-Mix verteilen. Die Masse auf die Mahlzeiten aufteilen. Ergänzungen kurz vor der Fütterung zugeben.
Rezept Hinweise

Kosten für Hund 10kg:

Rinderherz - ca. 0,60€

Reis - ca. 0,05€

Möhren - ca. 0,05€

Zucchini - ca. 0,20€

= Gesamtkosten der Tagesration  0,90€


Mögliche Fragen zu den Rezepten

Sind die Mahlzeiten ausgewogen? Der Gedanke, dass in einer Mahlzeit alle Nährstoffe enthalten sein müssen, kommt aus der Futtermittelindustrie und ist mit natürlichen Nahrungsmitteln nicht umsetzbar. Eine ausgewogene Ernährung stellt sich über einen längeren Zeitraum und durch eine abwechslungsreiche Fütterung ein. Damit manche Nährstoffe ausreichend zur Verfügung gestellt werden können, ist es nötig, einige Ergänzungen zu füttern. Die in den Rezepten aufgeführten Ergänzungen sind nur Vorschläge und können entsprechend variiert werden. Mehr Infos zu den einzelnen Nährstoffen kannst du HIER nachlesen. Besonders beachtet werden sollte immer die Versorgung mit Calcium, Vit. D, essentiellen Fettsäuren und die Jodversorgung. Calcium deckt man z.B. mit Eierschalenpulver, Austernschalenpulver, Knochen oder Knochenmehl ab, als Vit. D. - Quelle eignet sich Dorschlebertran, Jod ist in Seealgen enthalten und die essentiellen Fettsäuren sind u. a. in Fisch- und Pflanzenölen enthalten.
Sind die angegebenen Mengen der Nahrungsmittel roh oder gekocht gemeint? Die Nahrungsmittel verändern sich durch Verarbeitungsprozeße unterschiedlich. Fleisch verliert z.B. je nach Qualität mehr oder weniger Wasser. Die angegebenen Mengen sind immer die Mengen, die gefüttert werden. Wenn man Fleisch kochen möchte, muss vorab eine größere Menge veranschlagt werden. Bei Reis ist es anders herum, dieser nimmt Wasser auf und wird schwerer. Am Anfang muss man da ein bisschen rumprobieren und natürlich lieber einmal eine größere Menge zubereiten (Reste kann man ja aufbewahren) als zu wenig. Im Laufe der Zeit stellen sich aber Erfahrungswerte ein und man weiß in etwa, wie viel man zubereiten muss, um die entsprechenden Mengen zu bekommen.
Passen die berechneten Mengen für alle Hunde? Nein, auch hier muss man individuell entscheiden, ob die berechneten Mengen auf den eigenen Hund passen. Jeder lebt ja anders, die Aktivitätsgrade sind unterschiedlich und auch jeder Stoffwechsel ist anders. Faktoren wie z.B. Kastration spielen eine Rolle. Stellt man die Ernährung um, sollte man in der ersten Zeit immer das Gewicht im Auge behalten und bei ungewollten Abweichungen die Mengen entsprechend anpassen. Bei Hunden in besonderen Lebensstadien, wie z.B. Welpen, alte oder auch kranke Hunde, sollte ebenfalls sehr individuell über Menge und Zusammensetzung entschieden werden.
Warum sind die Mahlzeiten im Verhältnis 50%tierische Komponenten zu 50% pflanzliche Komponenten zusammengestellt? Diese Zusammensetzung deckt den Bedarf an Proteinen gut ab, ohne dass der Fleischanteil zu hoch ist. Warum ich zu einem niedrigeren Fleischanteil tendiere, kannst du HIER in den Grundsätzen vom Clean Feeding nachlesen.

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Über Anke 122 Artikel
Hallo, ich bin Anke, zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde, Naturheilkundlerin und schreibe und berate hier vor allem rund um das Thema Ernährung von Hunden. Auf www.anke-jobi.de biete ich außerdem Online-Kurse für Hundehalter zur Hundeernährung an.

3 Kommentare

  1. Liebe Anke, eine Frage zu den Ergänzungen in deinen Rezepten: Gibst du nur welche dazu, wenn du sie auch auflistest, also nicht täglich? Danke und viele Grüße, Antje

    • Hallo liebe Antje,

      nein, ich gebe jeden Tag etwas dazu. Es gibt z.B. jeden Tag eine Jodquelle, entweder eine Ergänzung wo Jod mit drin ist (z. B. Barfers Naturals) oder Seealgenpulver. Ein Öl gibt es auch jeden Tag, das wechsel ich ab (Leinöl, Hanföl, Kokosöl, Olivenöl oder auch mal einen Mix). Wenn ich phasenweise keine Knochen fütter, gibt es auch jeden Tag eine Calciumquelle zum Futter. Das kann auch eine Ergänzung sein, wo Calcium mit drin ist, oder Eierschalenpulver, oder z.B. auch Austernschalenpulver. Außerdem gebe ich gerne mal „Nährstoffbomben“ dazu wie z.B. Gerstengras, oder Hanfsamen, Chiasamen, Hagebuttenpulver, etc. Kräuterkuren gibt es ja auch mal und aktuell sind wir in einer Entgiftungskur (es gab Anfang März einen Vorfall, meine Hunde haben wahrscheinlich etwas giftiges aufgenommen), da gibt es jeden Tag Zeolith zum Futter. In den Rezepten sollen die Ergänzungen nur als Beispiele dienen, da das ja jeder anders handhabt. Im Text unter den Rezepten habe ich das Thema aber ein wenig erläutert.

      Liebe Grüße
      Anke

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