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Napfchallenge – Tag 7

Zutaten HundefutterWir hatten einen Vorrat für 7 Tage, aber irgendwie hat es nicht gereicht. Am 6. Tag war Schluss mit Gemüse.

Und jetzt?

Jetzt musste eine Notlösung her. Naja, verhungern muss hier keiner. Und ein Hund, der alles in allem gut ernährt wird, der kann (wie ein Mensch auch) auch mal eine nicht so ausgewogene Mahlzeit kompensieren. Man sollte immer im Blick haben, nicht die einzelne Mahlzeit macht die Ausgewogenheit, sondern das Gesamtbild. Kommen wir also zu unserer Notlösung.

HundefutterErst mal, irgendwie ist uns auf dem Bild die Banane abhanden gekommen. Ja, und unsere Notlösung, das siehst du schon, die ist ein Babygläschen. Im Prinzip ist es nicht wirklich aufwendig, auf die Schnelle irgend ein Gemüse oder Obst in den Mixer zu schmeißen. In der Regel braucht man eine solche Notlösung wohl eher nicht. Aber für unterwegs oder auch im Urlaub kann so eine Notlösung sehr hilfreich sein. Ich habe jedenfalls fast immer ein oder zwei Zuhause. Und sei es nur, weil mein Mann mal füttert, wenn ich nicht da bin. Und Männer brauchen es ja einfach 😀

barfSieht doch gut aus, oder? Da käm doch keiner auf die Idee, dass uns eigentlich grade die Vorräte ausgingen …

Tipp

Mein letzter Rat am Ende der Napfchallenge soll deshalb dein Augenmerk noch einmal auf die Einfachheit lenken. Es ist nicht so kompliziert, einen Hund zu ernähren, wie es uns Hundehaltern oft suggeriert wird. Es ist sogar ziemlich einfach. Das wichtigste dabei ist, sich an ganz normal übliche Grundsätze zu halten: So natürlich, unbelastet und ausgewogen wie möglich. Es gibt wohl kaum ein Nahrungsmittel, nach dessen einmaligem Konsum ein Hund tot umfallen würde. So brauchst du auch sicher nicht in Panik verfallen, wenn dein Hund mal ein Stück Schokolade stibitzt hat. Bei uns hat mal ein Besuchshund eine ganze Packung (4 Stück Inhalt) Ferrero Küsschen vom Nachtschrank geklaut, ausgepackt und verzehrt. Er lebt noch.

Es sei denn natürlich, dein Hund ist krank … Dann sollte man die Ernährung auf die Krankheit abstimmen. Und das geht natürlich am besten, wenn man das durch frische, selber zusammengestellte Rationen tut. Wie z. B. bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, unserem nächsten Thema.

Hier noch die Beweise, dass auch die Notlösung Zuspruch fand:

Futternapf Leo´s Napf: leergeputzt 😀

Napfchallenge Tag 7 Lucies Napf: leergeputzt 😀

Wir hoffen, unsere Napfchallenge hat dir gefallen. Unser Kühlschrank und unser Gefrierfach wurden mittlerweile wieder aufgefüllt und morgen nimmt der Mixer wieder seinen Dienst auf.

Hinweis zu den Texten

Hinweis

*** N E U *** N E U *** N E U ***

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Mögliche Fragen zu den Rezepten

Sind die Mahlzeiten ausgewogen? Der Gedanke, dass in einer Mahlzeit alle Nährstoffe enthalten sein müssen, kommt aus der Futtermittelindustrie und ist mit natürlichen Nahrungsmitteln nicht umsetzbar. Eine ausgewogene Ernährung stellt sich über einen längeren Zeitraum und durch eine abwechslungsreiche Fütterung ein. Damit manche Nährstoffe ausreichend zur Verfügung gestellt werden können, ist es nötig, einige Ergänzungen zu füttern. Die in den Rezepten aufgeführten Ergänzungen sind nur Vorschläge und können entsprechend variiert werden. Mehr Infos zu den einzelnen Nährstoffen kannst du HIER nachlesen. Besonders beachtet werden sollte immer die Versorgung mit Calcium, Vit. D, essentiellen Fettsäuren und die Jodversorgung. Calcium deckt man z.B. mit Eierschalenpulver, Austernschalenpulver, Knochen oder Knochenmehl ab, als Vit. D. - Quelle eignet sich Dorschlebertran, Jod ist in Seealgen enthalten und die essentiellen Fettsäuren sind u. a. in Fisch- und Pflanzenölen enthalten.
Sind die angegebenen Mengen der Nahrungsmittel roh oder gekocht gemeint? Die Nahrungsmittel verändern sich durch Verarbeitungsprozeße unterschiedlich. Fleisch verliert z.B. je nach Qualität mehr oder weniger Wasser. Die angegebenen Mengen sind immer die Mengen, die gefüttert werden. Wenn man Fleisch kochen möchte, muss vorab eine größere Menge veranschlagt werden. Bei Reis ist es anders herum, dieser nimmt Wasser auf und wird schwerer. Am Anfang muss man da ein bisschen rumprobieren und natürlich lieber einmal eine größere Menge zubereiten (Reste kann man ja aufbewahren) als zu wenig. Im Laufe der Zeit stellen sich aber Erfahrungswerte ein und man weiß in etwa, wie viel man zubereiten muss, um die entsprechenden Mengen zu bekommen.
Passen die berechneten Mengen für alle Hunde? Nein, auch hier muss man individuell entscheiden, ob die berechneten Mengen auf den eigenen Hund passen. Jeder lebt ja anders, die Aktivitätsgrade sind unterschiedlich und auch jeder Stoffwechsel ist anders. Faktoren wie z.B. Kastration spielen eine Rolle. Stellt man die Ernährung um, sollte man in der ersten Zeit immer das Gewicht im Auge behalten und bei ungewollten Abweichungen die Mengen entsprechend anpassen. Bei Hunden in besonderen Lebensstadien, wie z.B. Welpen, alte oder auch kranke Hunde, sollte ebenfalls sehr individuell über Menge und Zusammensetzung entschieden werden.
Warum sind die Mahlzeiten im Verhältnis 50%tierische Komponenten zu 50% pflanzliche Komponenten zusammengestellt? Diese Zusammensetzung deckt den Bedarf an Proteinen gut ab, ohne dass der Fleischanteil zu hoch ist. Warum ich zu einem niedrigeren Fleischanteil tendiere, kannst du HIER in den Grundsätzen vom Clean Feeding nachlesen.

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Über Anke (148 Artikel)
Hallo, ich bin Anke, zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde, Naturheilkundlerin und schreibe hier über die Ernährung, aber auch weitere spannende Themen rund um Hunde. Auf www.anke-jobi.de biete ich individuelle Ernährungsberatung für Hunde an.

18 Kommentare zu Napfchallenge – Tag 7

  1. Notlösungen sind das Fachgebiet eines jeden Singlehaushaltes… 😉 Wobei Linda in der Regel besser dran ist wie ich, aber irgendwas findet sich immer, um daraus noch eine einfache Mahlzeit zu kreieren…

    Gott sei Dank ist Linda auch nicht wählerisch und findet es recht cool, mein Kulturfolger zu sein… lach

    LG Andrea

    • Ja, das ist bei uns klar auch so, irgendwas findet sich eigntlich immer … Und die einfachsten Sachen sind ja oft auch die leckersten. Einmal gab es haferflocken mit Joghurt und Gurke, weil Montag Vormittag irgendwie sonst nichts mehr das war … fand Hund OBERLECKER 😀

  2. Hallo Anke :),

    und zwar habe ich mal eine Frage:
    In der Napfchallenge hast du deinen Hunden jetzt jeden Tag Fleisch gegeben und oft liest man das ein fasten oder ein vegetarischen Tag einlegen sollte, um den Hundeoragnismus zu entlasten. Wie handhabst du das ??

    Lieben Gruß Kirsten

    P.s. schade das die Napfchallenge zu Ende ist 🙁 , dass hat jeden Tag richtig viel spaß gemacht es zu lesen, war ne super Idee sowas mal zu starten !!! 🙂

    • Hallo liebe Kirsten,

      ich freue mich natürlich riesig, dass dir die Napfchallenge so gut gefallen hat. Vielleicht fällt mir ja noch etwas gutes ein, in der Richtung … Ein Rezept der Woche oder etwas ähnliches …

      Zu deiner Frage: das mit dem fleischlos mache ich ebenfalls eher sporadisch, nicht so richtig regelmässig. Einen Fastentag gibt es aber eigentlich nicht. Mir geht es da wohl wie den meisten Hundehaltern, ich bringe es schlicht nicht übers Herz, die Fellnasen einen ganzen Tag hungern zu lassen. Obwohl ich mich damit gedanklich immer mal wieder befasst habe und mir auch immer wieder vorgenommen habe, es mal einzuführen. Ja, verschieben wir´s auf morgen … 😀 (Das ist aus „Vom Winde verweht“)

      Liebe Grüße und schönen Restsonntag
      Anke

  3. Applaus, Applaus, eine tolle Napfchallenge…. und bei so viel gesunder Kost, Abwechslungs- und Einfallsreichtum der Tippse ist ja klar, das Leos und Lucies Näpfe immer blankgeputzt sind.
    Aber verratet ihr denn nun zum Schluss auch noch mal, ob ihr zwischendurch denn auch mal was bekommt? Und wenn ja, was denn da so ins BARF Konzept reinpasst? Abgesehen von Euren Backkünsten, die ich ja schon bei den Rezepten bewundert habe…. Liebste Grüße!

    • Huhu Gesa,

      ja klar, bei uns gibt es auch mal was zwischendurch, aber doch recht wenig. Einmal natürlich den Käse, den ich ja in Würfel schneide. Dann kauf ich hin und wieder Hundekekse in der Bäkckerei aus unserem Beitrag, die ist ja hier in der Nähe. Diese Sachen sind alle gut und die Hunde mögen sie sehr gerne. Backen tu ich selten, hab einfach keine Zeit. Und hier und da bekommen wir ja mittlerweile auch Geschenke geschickt, aus diversen Quellen, das hält bei uns dann auch recht lange. Ansonsten gibt es vielleicht beim Kochen mal ein Stück Möhre oder morgens beim Schulbrote schmieren gibt es auch das ein oder andere Häppchen. Ins Barf-Konzept richtig rein passt von alle dem aber nur der Käse und die Gemüsehäppchen. Aber ich bin da ja nicht so, solange alles gut vertragen wird 😀 …

      • ja… den Käse, den hatte ich vergessen… da muss ich mal testen 😉 Es gibt hier nämlich so ein paar kleine Rituale… für Warten (wenn ich vom Einkaufen komme oder wir abends mal weg waren)steht im Flur ein Leckerchen, da werde ich wohl wieder die Sprotten besorgen… und die Käsewürfel. die könnte ich tatsächlich natürlich immer vorm Zubettgehen schneiden, denn da gibt’s auch immer ein oder 2 Leckerchen für süße Hundeträume 🙂 Mal schauen, wie sich das so bei uns demnächst entwickelt…

        • Sprotten … ja, ich denke, die find ich gut, könnte ich auch mal wieder besorgen. Sind ja zwar fettreich, dafür aber wegen hohem Omega-3 als hochwertig einzustufen …

  4. Hallo Anke,

    ich habe die 7Tage Napfgucken mit großer Freude verfolgt.

    Meine Lucy hat Leishmaniose und wird von mir bekocht. Leider darf sie viele Sachen nicht bekommen, so dass ich immer die Augen nach Zutaten offen halte, an die ich bis jetzt nicht gedacht habe und wie ich den ganzen Kochprozesse noch optimieren kann.
    Dein Blog ist also wie für uns gemacht.

    Deine Napf-Challenge hat mich außerdem zu einem eigenen kleinen Blogeintrag inspiriert: meine Küche am Großkochtag. 🙂

    Ich freu mich noch viele weitere Ernährungsinfos zu bekommen!

    Liebe Grüße, Anja und Lucy

    • Hallo liebe Anja,

      das ist ja lustig, Anja und Lucy … fast wie Anke und Lucy 😀

      Deinen Beitrag hab ich natürlich sofort angeschaut, du machst dir ja richtig viel Arbeit für deine Lucy!! Toll!!

      Was die Leishmaniose betrifft, habe ich schon in meinem Kommentar bei dir vermerkt, diese ist eines unserer nächsten Themen, quasi schon länger in Vorbereitung.

      Freue mich natürlich, dass dir unsere Napfchallenge gefallen hat und hoffe, du besuchst uns bald wieder 😀

      Liebe Grüße
      Anke und Lucy

      • Guten Morgen Anke,

        ja, über die Namen hab ich mich auch schon amüsiert. ^^

        Nach meinem Kommentar habe ich noch euren Beitrag über Purinbewusste Ernährung bei Dalmatinern gefunden. Wunderbar erklärt und mit einem schönen Überblick über die einzelnen Vitamine, die unterstützend zugefüttert werden sollen. (An Vitamin E müssen wir noch arbeiten).

        Leider schränkt der Puringehalt vieler Zutaten die Zubereitung von abwechslungsreichem Hundefutter ein.
        Mich würde zum Beispiel sehr interessieren welche purinreicheren Zutaten in Frage kommen und wie viel mg Purin pro Kilogramm Hund den am Tag verfüttert werden kann. So eine Richtlinie habe ich bisher noch nicht gefunden. Wohl weil man das nicht pauschal für jeden Hund sagen kann.

        Ich bin also sehr gespannt auf euren Beitrag zum Thema Leishmaniose!

        Liebe Grüße, Anja und Lucy

        • Hallo liebe Anja,

          diese Frage kann ich dir auch nicht beantworten. Ich glaube auch eher nicht, dass es da einen richtigen Wert gibt. Der Beitrag wurde aber von einer Dame kommentiert, die über sehr viel Fachkenntnis auf diesem Gebiet verfügt (sie ist Ärztin der Humanmedizin und konnte darauf wohl gut aufbauen), sie hat auch eine Homepage https://kimi-news.de/ da geht es um ihren eigenen Hund und es gibt einiges an Infos zum Thema purinarm.

          Bzgl. Leishmaniose hoffe ich natürlich, dass ich dir auch noch ein paar Infos liefern kann …

          Liebe Grüße
          Anke

  5. Hallo Anke,

    dadruch, dass die letzten Tage hier viel los war, war die Internetzeit sehr begrenzt und ich bin nicht dazu gekommnen, jeden Tag mitzulesen. Aber ich fand es eine tolle Aktion und gerade für uns Einsteiger waren ganz viele hilfreiche Tipps dabei.
    Danke
    Liebe Grüße
    Miriam

    • Hallo liebe Miriam,

      freut mich, dass es dir gefallen hat. Ich hoffe natürlich, bei euch läuft es soweit gut und die kleine Leona futtert sich gesund 😀

      Liebe Grüße
      Anke

  6. Hallo liebe Anke, da ich mich im Moment durch die einzelnen Beiträge der Vergangenheit hier durcharbeite, bin ich bei der Napfchallenge mal wieder auf meine Zweifel bezügliche der Futtermenge gestossen. Von der Vielseitigkeit bin ich begeistert, da ich es so ähnlich handhabe und es funktioniert. Allerdings habe ich drei kleine Hunde und meine Futtermenge für sie sollte ( sollte ja…. ?? ) bei 2-3 % des Körpergewichtes liegen. Sie gehen 4 x am Tag 20 Minuten Gassi, sie schlafen viel und toben aber auch ihre Zeit in der Wohnung miteinander und 2 x pro Woche fahren wir für ein bis zwei Stunden mit ihnen in den Wald zum Ausrennen. Lissi ist 5,6 kg schwer, also darf sie ca. 110-120 Gramm pro Tag im Napf haben, sie ist nicht kastriert und völlig verfessen. Bei zwei Mahlzeiten sind das 2 x täglich ca. 60 Gramm. Da macht sie Happ und guckt mich groß an und meint: Die Probe war gut, wo bleibt jetzt das Futter, ich nehme es !! 🙂 Nein, im Ernst, auch die Jungs 8 kg und 8,6 kg schwer , sind einfach noch hungrig, weil dieser Napf so fix leer ist. Ich weiß, dass ich nährstoffmäßig richtig liege, doch mengenmäßig ist es einfach eine Hungerration. Ok, sie sind schlank und fit, kriegen zwar immer noch ihre Leckerchen oder mal ein rohes Ei oder Käse zwischendurch, auch mal ein Stückchen der täglichen Vollkornwaffel, die es bei uns zum Nachmittagstee gibt, doch einen so richtig schönen vollen Napf gibt es nie. Es ist wohl meinerseits ein Fehldenken. Ich weiß das aus der Ernährungsberatung, damals waren die Menschen, die kamen durch ihre jahrelange Mesotrophie total unterernährt, aber viel zu dick. Ihre Portionen waren unmäßig, doch sie waren immer hungrig. Erst mit der richtigen lebendigen Nahrung konnten sie ihren ewigen Heißhunger loswerden. Ich denke, ich interpretiere da etwas in die Hunde rein, was so überhaupt nicht stimmt.
    Grüße aus dem eiskalten Hersel am Rhein
    Erika

    • Hallo liebe Erika,

      ja, kenne ich, so geht es vielen 😀 … Und ich denke mal, es ist da von allem etwas dabei: Menschen die ihre Hunde vermenschlichen, Hunde, die ihre Halter manipulieren können, aber auch Hunde, die einfach nicht satt werden oder Hunde, die „unterernährt“ sind wie von dir beschrieben … oder auch die Sichtweise, dass wohlgenährt – also schon eher etwas pummelig – ein Ausdruck für gut versorgt ist …

      Du kannst aber verschiedenes ausprobieren und schauen, ob ihr (du und die Hunde) euch damit besser fühlt: Z.B. könntest du nur 1x tgl. füttern, dann wird die Portion ansich viel größer und der Hund ist dann vielleicht zufriedener. Oder du „streckst“ die Rationen, indem du den Gemüseanteil erhöhst. Im Winter kann man den Hunden meist auch ruhig etwas mehr füttern, da sie zum einen durch die Kälte einen höheren Verbrauch haben, zum anderen ein kleiner „Fettmantel“ manchen Hund auch etwas wärmt, dem sonst kalt wird.

      Dann ist die Berechnung der Rationen aber auch eine individuelle Angelegenheit. Je nachdem, wie groß oder aktiv der Hund ist, kann das auch ruhig mal mehr sein, als die 2-3%. Kleine Hunde benötigen von vielem im Verhältnis gesehen mehr, da das Verhältnis Hautoberfläche und Köpermasse anders ist als bei großwüchsigen Rassen, sie benötigen grundsätzlich eigentlich mehr Energie und man kann da gut auch 4% unterstellen. Kastrierte Hunde wiederum benötigen weniger, da zum einen der Grundumsatz fällt, sie sich zum anderen meist weniger bewegen, also verbrauchen.

      Man sollte also schon individuell hinschauen, wie die Hunde versorgt sind. Ob die Hunde genug Energie etc. erhalten, darüber gibt natürlich auch ihr Erscheinungsbild und ihr Fitnesslevel Aufschluss. Ein Hund, der total fidel ist und super aussieht, ist ganz bestimmt ausreichend versorgt. Und falls es einfach eine Art schlechte Angewohnheit ist, dass der Hund bettelt, kann es gut helfen, wenn man da mal gar nicht mehr drauf eingeht und ihn vielleicht verblüfft, indem man was ganz anderes macht, z.B. eine Runde Gassi gehen (der Tipp stammt von jemand anders, nicht von mir 😀 )

      Hier ist es auch eiskalt, nur leider kein Schnee …

      Liebe Grüße
      Anke

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