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Napfchallenge Tag 6

Zutaten HundefutterJa, zwei Tage sind noch übrig, die gilt es nun mit den Resten zu füllen. Wir hatten auch zum Glück immer noch etwas Gemüsemix vom Tag 4 übrig. Und das Obst musste noch an den Hund gebracht werden.

HundefutterWenn du aufgepasst hast, hast du bemerkt, dass wir das Öl immer wieder gewechselt haben. Das wurde nicht in jedem Beitrag extra erwähnt, man muss ja aber auch nicht täglich Öl zufügen. Jedenfalls, heute gab es Rapsöl dazu, das wir eh immer im Haus haben. Und dann musste natürlich der Mixer wieder ran. Kommen wir zum Mus – Apfelmus.

MixerSame procedure as last time – Äpfel grob zerkleinern, in den Mixer geben, etwas Wasser dazu, losmixen. Die Schale haben wir natürlich dran gelassen, da stecken ja gute Sachen drin. Am allerbesten ist natürlich Bio-Obst (Greenpeace sagt zu Bio: es gibt zwar auch bei Bio schwarze Schafe, die Wahrscheinlickeit ein gesünderes Stück Obst zu konsumieren, ist aber trotzdem sehr hoch).

Obst für HundeMein persönlicher Tipp:

Aus vielerlei Gründen halte ich es für sehr sinnvoll, sich an den saisonalen Gegebenheiten für Obst und Gemüse zu orientieren. Zumindest grob. Im Winter haben wir hier streng genommen kein Obst, außer Äpfel, die werden tatsächlich eingelagert, so dass sie das ganze Jahr verkauft werden können. Ich bin der Meinung, man muss nicht unbedingt die exotischsten Obstsorten kredenzen. Die Einfachheit tut es da durchaus und man unterstützt so die Umwelt. Außerdem muss man auch immer bedenken, dass die Vorschriften was Pestizide etc. betrifft, in vielen Ländern schlechter sind, als hier in Deutschland. Und i. d. R. schadet der lange Transport dem Nährstoffgehalt.

HIER könnt ihr euch einen tollen Saisonkalender dazu runter laden.

Gesundes HundefutterDie fertige Mahlzeit. Und wie immer (wovon du dich gleich noch überzeugen kannst) hat es den beiden geschmeckt. Alles in allem finde ich, man kann vor allem die Gemüse/Obst Zugabe sehr flexibel gestalten. Ein Mensch, der sich halbwegs gesund ernährt, hat immer irgend etwas im Haus (oder? Siehe Tag 7 😉 ) und da macht man einfach den Kühlschrank auf, schaut nach, was da ist und schmeisst das in den Mixer. Oder, wenn man den nicht hat, halt in den Kochtopf und dünstet es schonend.

Hier jetzt noch die Beweise für die Schmackhaftigkeit der Mahlzeit.

FutternapfDer Terrier frist es wirklich alles. Immer.

Hundefutter zubereitenUnd Fräulein Nimmersatt sowieso 😀

Ich muss ehrlich sagen, auch mir selber hat diese Futterchallenge etwas gebracht, nämlich wieder einmal die Erkenntnis, wie einfach es doch eigentlich ist, einen Hund normal und frisch zu ernähren. Wenn es einem nicht zufällig passiert, dass die Stricke irgendwie reißen … Aber auch dafür habe ich eine Notlösung, die kommt dann noch morgen, am letzten Tag der Napfchallenge 😀 …

Neugierig, wie es weiter geht? HIER geht es zu Tag 7

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Mögliche Fragen zu den Rezepten

Sind die Mahlzeiten ausgewogen? Der Gedanke, dass in einer Mahlzeit alle Nährstoffe enthalten sein müssen, kommt aus der Futtermittelindustrie und ist mit natürlichen Nahrungsmitteln nicht umsetzbar. Eine ausgewogene Ernährung stellt sich über einen längeren Zeitraum und durch eine abwechslungsreiche Fütterung ein. Damit manche Nährstoffe ausreichend zur Verfügung gestellt werden können, ist es nötig, einige Ergänzungen zu füttern. Die in den Rezepten aufgeführten Ergänzungen sind nur Vorschläge und können entsprechend variiert werden. Mehr Infos zu den einzelnen Nährstoffen kannst du HIER nachlesen. Besonders beachtet werden sollte immer die Versorgung mit Calcium, Vit. D, essentiellen Fettsäuren und die Jodversorgung. Calcium deckt man z.B. mit Eierschalenpulver, Austernschalenpulver, Knochen oder Knochenmehl ab, als Vit. D. - Quelle eignet sich Dorschlebertran, Jod ist in Seealgen enthalten und die essentiellen Fettsäuren sind u. a. in Fisch- und Pflanzenölen enthalten.
Sind die angegebenen Mengen der Nahrungsmittel roh oder gekocht gemeint? Die Nahrungsmittel verändern sich durch Verarbeitungsprozeße unterschiedlich. Fleisch verliert z.B. je nach Qualität mehr oder weniger Wasser. Die angegebenen Mengen sind immer die Mengen, die gefüttert werden. Wenn man Fleisch kochen möchte, muss vorab eine größere Menge veranschlagt werden. Bei Reis ist es anders herum, dieser nimmt Wasser auf und wird schwerer. Am Anfang muss man da ein bisschen rumprobieren und natürlich lieber einmal eine größere Menge zubereiten (Reste kann man ja aufbewahren) als zu wenig. Im Laufe der Zeit stellen sich aber Erfahrungswerte ein und man weiß in etwa, wie viel man zubereiten muss, um die entsprechenden Mengen zu bekommen.
Passen die berechneten Mengen für alle Hunde? Nein, auch hier muss man individuell entscheiden, ob die berechneten Mengen auf den eigenen Hund passen. Jeder lebt ja anders, die Aktivitätsgrade sind unterschiedlich und auch jeder Stoffwechsel ist anders. Faktoren wie z.B. Kastration spielen eine Rolle. Stellt man die Ernährung um, sollte man in der ersten Zeit immer das Gewicht im Auge behalten und bei ungewollten Abweichungen die Mengen entsprechend anpassen. Bei Hunden in besonderen Lebensstadien, wie z.B. Welpen, alte oder auch kranke Hunde, sollte ebenfalls sehr individuell über Menge und Zusammensetzung entschieden werden.
Warum sind die Mahlzeiten im Verhältnis 50%tierische Komponenten zu 50% pflanzliche Komponenten zusammengestellt? Diese Zusammensetzung deckt den Bedarf an Proteinen gut ab, ohne dass der Fleischanteil zu hoch ist. Warum ich zu einem niedrigeren Fleischanteil tendiere, kannst du HIER in den Grundsätzen vom Clean Feeding nachlesen.

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Über Anke (148 Artikel)
Hallo, ich bin Anke, zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde, Naturheilkundlerin und schreibe hier über die Ernährung, aber auch weitere spannende Themen rund um Hunde. Auf www.anke-jobi.de biete ich individuelle Ernährungsberatung für Hunde an.

2 Kommentare zu Napfchallenge Tag 6

  1. Liebe Anke,

    ich freue mich schon auf den Tag wenn es auch bei uns etwas einfacher wird. Momentan muss ich immer noch arg aufpassen, und darf z.B. neue Fleischsorten nur ganz langsam unter schon bekanntes mischen. Genauso bei Gemüse.
    Wobei ich schon festgestellt habe, dass sie Gemüse irgendwie besser verträgt wie Fleisch zumindest machen hier Änderungen nicht so viel aus.
    Ich witzel schon immer, dass sie mein kleiner Vegetarierhund ist ;).

    Liebe Grüße
    Miriam

    • Hallo liebe Miriam,

      oh, gerade erst gesehen … Ja, mit der Fleischumstellung solltest du ganz langsam vorgehen (das hatten wir ja schon 😀 ) … lieber immer ein paar Tage abwarten und nur weiter machen, wenn es schön ruhig ist.

      Vegetarierhund 😀 …

      Liebe Grüße
      Anke

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