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Napfchallenge Tag 4

EinkaufslisteTag 4 der Napfchallenge, die Hälfte ist schon rum. Heute sollte dann mal wieder unsere Küchenmaschine ran. Diesmal sogar doppelt. Erst raspeln, dann pürieren. Hier aber erst mal ein Bild der heutigen Zutaten:

Frische ZutatenAuch heute wurde das gewolfte Fleisch am Vorabend zum auftauen aus Tiefkühlfach und Folie genommen. Um den Spinat schneller aufzutauen, kam er in einen Topf mit etwas Wasser und wurde kurz angewärmt. Das machen wir ganz oft mit Gemüse so, wenn wir es als TK gekauft haben. Einfach auf niedriger Temperatur ein paar Minuten wärmen, dann geht es schneller.

gefrorener SpinatÜbrigens, zu gekochtem Gemüse (bzw. schonend  gedünstetem) sollte man sich einmal folgendes überlegen: Hunde ziehen ihren hauptsächlichen Nährstoffbedarf nicht aus dem Obst und Gemüse, sondern aus dem Fleisch. Weiter unterstellt man beim barfen eine Simulation des Beutetiers, von welchem der Wolf den pflanzlichen Anteil vorverdaut aus dem Magen bekommen würde. Vorverdaut kommt dem gekochten (gedünsteten) Gemüse recht nahe. Man hat wohl sogar festegestellt, dass die Nährstoffe in gedünstetem Gemüse teilweise besser verwertbar seien als in rohem. Also, warum das Gemüse für den Hund nicht auch mal schonend dünsten?

Jetzt aber zur Küchenmaschine

Um den Mixer zu schonen, wurden die Möhren zunächst einmal geraspelt.

KüchenmaschineDann wurde der Aufsatz gewechselt. Der Mixer kam wieder zum Zuge und geraspelte Möhren wurden zusammen mit dem aufgetauten Spinat püriert.

MixerDas Ergebnis sah dann so aus:

SpinatAuch diese Menge reicht bei uns mit zwei Hunden für 2 – 3 Tage. Man kann natürlich auch ruhig (wie wir es am zweiten Tag gemacht haben) einen Teil einfrieren und sich so einen Vorrat anlegen.

Tipp:

Diesen Tipp kennst du vielleicht schon. Wenn mal alle Stricke reißen und man überhaupt nichts geregelt bekommt, oder auch für den Urlaub, wo man keinen Mixer dabei hat und auch mal nicht so viel machen möchte, gibt es eine sehr gute Alternative: Gemüsebabygläschen. Das Gemüse da drin ist meist sogar in Bio-Qualität. Das geht schnell, man hat seinen pflanzlichen Anteil und die Hunde finden es lecker.

Ab in den Napf

Lucy und Leo wurden diese Woche natürlich auf einen harte Geduldsprobe gestellt. Da immer alles fotgrafisch festgehalten werden musste, dauerte alles natürlich auch länger. Beide haben aber stets brav und geduldig abgewartet und dabei zugeschaut, was ich da so treibe. Bis dann endlich alles im Napf war:

Frische ZutatenUnd dann durfte endlich gefuttert werden, was sich keiner von beiden zwei mal sagen lässt. Das Kommando zum losfuttern heißt bei uns ganz simpel „OK“ …Leckeres HundefutterMan beachte, die Nase hängt mitten über dem GEMÜSE 😀  … Was aber auch an der Buttermilch liegen könnte …

HundenapfBeiden hat es wieder vortrefflich gemundet. Beim Abendessen hatte ich dann noch zwei gekochte Kartoffeln vom menschlichen Mittagessen übrig, die sind dann noch mit in den Napf gewandert, der ansonsten wie der vom Vormittag zusammengestellt war, wie wir es hier meistens handhaben.

Neugierig, wie es weiter geht? HIER geht es zu Tag 5

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Mögliche Fragen zu den Rezepten

Sind die Mahlzeiten ausgewogen? Der Gedanke, dass in einer Mahlzeit alle Nährstoffe enthalten sein müssen, kommt aus der Futtermittelindustrie und ist mit natürlichen Nahrungsmitteln nicht umsetzbar. Eine ausgewogene Ernährung stellt sich über einen längeren Zeitraum und durch eine abwechslungsreiche Fütterung ein. Damit manche Nährstoffe ausreichend zur Verfügung gestellt werden können, ist es nötig, einige Ergänzungen zu füttern. Die in den Rezepten aufgeführten Ergänzungen sind nur Vorschläge und können entsprechend variiert werden. Mehr Infos zu den einzelnen Nährstoffen kannst du HIER nachlesen. Besonders beachtet werden sollte immer die Versorgung mit Calcium, Vit. D, essentiellen Fettsäuren und die Jodversorgung. Calcium deckt man z.B. mit Eierschalenpulver, Austernschalenpulver, Knochen oder Knochenmehl ab, als Vit. D. - Quelle eignet sich Dorschlebertran, Jod ist in Seealgen enthalten und die essentiellen Fettsäuren sind u. a. in Fisch- und Pflanzenölen enthalten.
Sind die angegebenen Mengen der Nahrungsmittel roh oder gekocht gemeint? Die Nahrungsmittel verändern sich durch Verarbeitungsprozeße unterschiedlich. Fleisch verliert z.B. je nach Qualität mehr oder weniger Wasser. Die angegebenen Mengen sind immer die Mengen, die gefüttert werden. Wenn man Fleisch kochen möchte, muss vorab eine größere Menge veranschlagt werden. Bei Reis ist es anders herum, dieser nimmt Wasser auf und wird schwerer. Am Anfang muss man da ein bisschen rumprobieren und natürlich lieber einmal eine größere Menge zubereiten (Reste kann man ja aufbewahren) als zu wenig. Im Laufe der Zeit stellen sich aber Erfahrungswerte ein und man weiß in etwa, wie viel man zubereiten muss, um die entsprechenden Mengen zu bekommen.
Passen die berechneten Mengen für alle Hunde? Nein, auch hier muss man individuell entscheiden, ob die berechneten Mengen auf den eigenen Hund passen. Jeder lebt ja anders, die Aktivitätsgrade sind unterschiedlich und auch jeder Stoffwechsel ist anders. Faktoren wie z.B. Kastration spielen eine Rolle. Stellt man die Ernährung um, sollte man in der ersten Zeit immer das Gewicht im Auge behalten und bei ungewollten Abweichungen die Mengen entsprechend anpassen. Bei Hunden in besonderen Lebensstadien, wie z.B. Welpen, alte oder auch kranke Hunde, sollte ebenfalls sehr individuell über Menge und Zusammensetzung entschieden werden.
Warum sind die Mahlzeiten im Verhältnis 50%tierische Komponenten zu 50% pflanzliche Komponenten zusammengestellt? Diese Zusammensetzung deckt den Bedarf an Proteinen gut ab, ohne dass der Fleischanteil zu hoch ist. Warum ich zu einem niedrigeren Fleischanteil tendiere, kannst du HIER in den Grundsätzen vom Clean Feeding nachlesen.

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Über Anke (148 Artikel)
Hallo, ich bin Anke, zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde, Naturheilkundlerin und schreibe hier über die Ernährung, aber auch weitere spannende Themen rund um Hunde. Auf www.anke-jobi.de biete ich individuelle Ernährungsberatung für Hunde an.

4 Kommentare zu Napfchallenge Tag 4

  1. Hallihallo!

    Spinat! Na, da sagste was. Gab es schon länger nicht mehr. Aber beim letzten Mal war es lustig. Wir haben nämlich das gleiche gegessen – zumindest beinahe. Ich hab mir meinen TK-Spinat gemeinsam mit der Portion für Shiva aufgetaut. Shivas Teil hab ich dann von meinem getrennt, da die Weiterverarbeitung anders ist. Bei mir kam später noch Rührei und Kartoffeln dazu. Bei Shiva kam ein komplettes rohes Ei (mit Schale) in den Mixer, dazu zwei gematschte Kartoffeln, der Spinat und die Hälfte meines Karottensalats. Dann gab es noch von meinem grünen Salat die Hälfte (auch gehäckselt). Meine Portion wurde dann für den menschlichen Verzehr eben mit Kräutern gewürzt und der Salat mit Joghurtdressing angemacht. Shivas Portion bekam den Joghurt und die Kräuter so übers Gemüse. Dann hat sie noch eine Portion rohes Rotwild bekommen. Ich blieb fleischlos. 😉 Geschmeckt hat es beiden.

    Grüßle Sandra und Shiva (die sich fragt, wann wir wieder zusammen so lecker kochen)

    • Guten Morgen Sandra,

      ja, ich mach das auch oft so, ein bisschen für die Hunde und ein bisschen mehr für die Menschen. Ist ja auch zweckmässig und man muss sich ja auch nicht mehr Arbeit machen, als nötig. Außerdem gefällt mir die „message“ in deinem Kommentar. Nämlich wie einfach es ist, den Hund mehr oder weniger mit zu ernähren, im alltäglichen Geschehen 😀

      Shiva hat es schon gut bei dir 😀

      Liebe Grüße und schönen Tag euch
      Anke und Lucy

      • Danke (Anke)! 😉

        Anfangs hab ich noch fein säuberlich alles abgewogen und genaustens nach Plan gearbeitet. Mittlerweile tau ich halt für 1 1/2 Tage das Fleisch (500g) auf und dann mach ich den Kühlschrank auf, was ich so in Petto hab. Meistens gibt es fantasievolle Mischungen für Shiva. Bisher wurde der Napf immer geputzt (bis auf Geflügel, das lässt sie stehen).

        Grüßle Sandra und Shiva

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