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Napfchallenge Tag 1

EinkaufslisteDer erste Tag der Napfchallenge und wir haben uns gedacht, wir fangen mal ganz einfach an – easy going eben. Wir brauchen:

Frische ZutatenAls kleines Rechenbeispiel darf mal unser Terrier Leo herhalten:

Leo wiegt etwa 10 kg. Würde man jetzt die übliche 2% Regel nutzen, bekäme er über den Tag 200 g Futter. Da es jedoch Winter ist und der Leo ein bisschen mehr Energie braucht, bekommt er im Moment auch mehr zu futtern, immer so um die 120 g pro Mahlzeit. Bei uns wird zwei mal täglich gefüttert, immer nach dem Gassi gehen. Das ist die natürlichste Vorgehensweise, erst die Arbeit, dann das Vergnügen 😀

Das Fleisch haben wir am Vorabend aus dem Gefrierschrank zum auftauen genommen. Vor dem Gassi gehen kommen die Zutaten aus dem Kühlschrank in ein warmes Wasserbad, damit sie nach dem Spaziergang ganz leicht angewärmt sind. So ist das Futter am leckersten und am verträglichsten.

PansenLeere Schüssel auf die Waage, Messung auf Null stellen, erst Fleisch rein (ca. 100 g. in diesem Fall), mit Joghurt auffüllen auf 120 g, Schuss Öl dazu, fertig!

Falls du hier die Zugabe von Gemüse und/oder Obst vermisst, die ist bei der Fütterung von Pansen nicht nötig. Pansen ist ein Teil des Rindermagens und enthält pflanzliche Rückstände aus der Nahrung des Rindes. Pansen ist somit sehr nährstoffreich. Ausserdem hat Pansen ein gutes Calcium/Phosphor Verhältnis  und enthält viele „gute“ Bakterien. Wir bekommen Pansen regelmässig frisch vom Bauernhof.

Jetzt heißt es warten

Bei uns bekommt nur zu futtern, wer sich gut benehmen kann. Das heißt, die Schüssel wird auf den Boden gestellt und Hund muss warten, bis er/sie die Erlaubnis zum fressen bekommt.

Sitz!Erst der Leo …

Aufs Futter wartenDann die Lucy …

Und dann wird gemampft …

Das machen sie natürlich gleichzeitig. Und wer zuerst fertig ist, wartet auf den anderen, um anschließend noch ausgiebig dessen Napf zu inspizieren. Da könnte ja vielleicht noch ein Krümmel vergessen worden sein. Am Ende sind beide Näpfe blitzblank geschleckt. Immer!!

FutternapfFutternapf

Tipp:

Auch wenn mal etwas übrig bleibt, sollte das nach wenigen Minuten weggeräumt werden. Es sollte generell kein Futter stehen gelassen werden. Man erzieht sich einen Hund eventuell regelrecht zum Mäkeler, wenn er immer an Futter kann, wenn ihm grad danach ist. Das kann später, wenn der Hund alt ist  und vielleicht sowieso schlechter frisst, oder auch bei Krankheit, zum Verhängnis werden. Bei der Frischfütterung ist es allerdings eher selten, dass etwas übrig bleibt. Und stehen lassen ist da eh keine gute Idee. Wenn die Fütterung sehr problematisch ist, kannst du auch auf die Handfütterung zurück greifen, so frisst eigentlich fast jeder Hund. Manchmal kann es auch sein, dass mit dem Futter etwas nicht in Ordnung ist und der Hund merkt das eher als der Mensch, durch seine Supernase. Du solltest die Reste auch nicht etwas später erneut anbieten. Denk immer daran, es ist noch kein Hund vor dem vollen Napf verhungert 😀 …

Fehlt noch der fleischige Rippenknochen …

Auch diese haben wir am Vorabend schon aus dem TK genommen. Da diese im Barfshop per Kilo verkauft werden, muss man dann auch erst mal ein ganzes Kilo auftauen.  gefrorene RippenknochenNach dem auftauen kann man die fleischigen Rippenknochen gut mit einem großen Messer zerteilen. Bei uns gibt es solche Snacks immer Abends, „vor dem Fernseher“. Quasi als kleines Goodie, bevor es in die Heia geht …

Rippenknochen Die Knochen auf dem Teller sehen größer aus, als sie in Wirklichkeit waren. Zu bedenken ist natürlich auch, dass dieser „Snack“ von der Gesamtfuttermenge des Tages eigentlich abgezogen werden muss. Wir handhaben das hier eher locker. Man muss auch die Mengen nicht Tag für Tag einhalten. Wichtig ist, dass das Gesamtpaket stimmt. Du ißt ja auch mal eine riesen Portion Spaghetti, weil die so lecker sind und am nächsten Tag dafür vielleicht mal nur Salat. Man sollte natürlich immer im Auge haben, ob die Figur stimmt. Übergewicht gilt es zu vermeiden.
RippenknochenBei uns hat jeder Hund EINEN Platz, der wirklich seiner ist. Da muss er sich zur Bearbeitung seines Knochens hinbegeben. Um zu verhindern, dass dieser Platz mit „Fleischschmiererei“ verschmutzt wird, gibt es bei uns sogenannte Knochenhandtücher, die kennst du vielleicht schon 😀

Rippenknochen

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Mögliche Fragen zu den Rezepten

Sind die Mahlzeiten ausgewogen? Der Gedanke, dass in einer Mahlzeit alle Nährstoffe enthalten sein müssen, kommt aus der Futtermittelindustrie und ist mit natürlichen Nahrungsmitteln nicht umsetzbar. Eine ausgewogene Ernährung stellt sich über einen längeren Zeitraum und durch eine abwechslungsreiche Fütterung ein. Damit manche Nährstoffe ausreichend zur Verfügung gestellt werden können, ist es nötig, einige Ergänzungen zu füttern. Die in den Rezepten aufgeführten Ergänzungen sind nur Vorschläge und können entsprechend variiert werden. Mehr Infos zu den einzelnen Nährstoffen kannst du HIER nachlesen. Besonders beachtet werden sollte immer die Versorgung mit Calcium, Vit. D, essentiellen Fettsäuren und die Jodversorgung. Calcium deckt man z.B. mit Eierschalenpulver, Austernschalenpulver, Knochen oder Knochenmehl ab, als Vit. D. - Quelle eignet sich Dorschlebertran, Jod ist in Seealgen enthalten und die essentiellen Fettsäuren sind u. a. in Fisch- und Pflanzenölen enthalten.
Sind die angegebenen Mengen der Nahrungsmittel roh oder gekocht gemeint? Die Nahrungsmittel verändern sich durch Verarbeitungsprozeße unterschiedlich. Fleisch verliert z.B. je nach Qualität mehr oder weniger Wasser. Die angegebenen Mengen sind immer die Mengen, die gefüttert werden. Wenn man Fleisch kochen möchte, muss vorab eine größere Menge veranschlagt werden. Bei Reis ist es anders herum, dieser nimmt Wasser auf und wird schwerer. Am Anfang muss man da ein bisschen rumprobieren und natürlich lieber einmal eine größere Menge zubereiten (Reste kann man ja aufbewahren) als zu wenig. Im Laufe der Zeit stellen sich aber Erfahrungswerte ein und man weiß in etwa, wie viel man zubereiten muss, um die entsprechenden Mengen zu bekommen.
Passen die berechneten Mengen für alle Hunde? Nein, auch hier muss man individuell entscheiden, ob die berechneten Mengen auf den eigenen Hund passen. Jeder lebt ja anders, die Aktivitätsgrade sind unterschiedlich und auch jeder Stoffwechsel ist anders. Faktoren wie z.B. Kastration spielen eine Rolle. Stellt man die Ernährung um, sollte man in der ersten Zeit immer das Gewicht im Auge behalten und bei ungewollten Abweichungen die Mengen entsprechend anpassen. Bei Hunden in besonderen Lebensstadien, wie z.B. Welpen, alte oder auch kranke Hunde, sollte ebenfalls sehr individuell über Menge und Zusammensetzung entschieden werden.
Warum sind die Mahlzeiten im Verhältnis 50%tierische Komponenten zu 50% pflanzliche Komponenten zusammengestellt? Diese Zusammensetzung deckt den Bedarf an Proteinen gut ab, ohne dass der Fleischanteil zu hoch ist. Warum ich zu einem niedrigeren Fleischanteil tendiere, kannst du HIER in den Grundsätzen vom Clean Feeding nachlesen.

Lies hier weiter:

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Über Anke (148 Artikel)
Hallo, ich bin Anke, zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde, Naturheilkundlerin und schreibe hier über die Ernährung, aber auch weitere spannende Themen rund um Hunde. Auf www.anke-jobi.de biete ich individuelle Ernährungsberatung für Hunde an.

16 Kommentare zu Napfchallenge Tag 1

  1. Liebe Anke,

    vielen Dank für die Einblicke in die Näpfe deiner Hunde.
    Für mich war sehr interessant, dass Pansen Calcium enthält. Ich kann meiner kleinen Maus noch keine Knochen füttern, da sie noch immer sehr empfindlich reagiert, wenn ich was am Futter ändere und wir so ganz langsam vorgehen hier. Da sie ja aber gerade im Wachstum ist, hatte ich schon Bedenken, dass ich evtl. zu wenig Calcium füttere, obwohl sie regelmäßig Joghurt oder Quark ins Futter bekommt.
    Dass der Napf immer leer ist, kann ich auch bestätigen. Die Kleine frisst in sekundenschnelle alles blitzeblank.

    Liebe Grüße
    Miriam

    • Hallo liebe Miriam,

      ja, ich denke es ist jetzt erst mal wichtig, langsam vorzugehen. Und die Darmkur wird sicher auch gut helfen. Mit und mit werden dann ja immer mehr Kalziumquellen hinzu kommen. Aber, lieber schön langsam und dafür dauerhaft verbessern. Du kannst ja auch mal gemahlene Eierschalen ins Futter geben, es reicht ja schon eine kleine Menge bei der kleinen Leona.

      Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg 😀
      Anke und Lucy

      • Liebe Anke,

        das mit den Eierschalen hatten wir gestern etwas gemacht, aber jetzt hat sie heute Verstopfung die arme Maus. Also gibt’s heute nur Joghurt mit Öl und Wasser.
        War vielleicht für den Anfang etwas zu viel. Sie ist aber auch sehr empfindlich…

        Liebe Grüße
        Miriam

        • 😀 … Du musst ganz behutsam vorgehen, sie ist ja auch wirklich klein. Und mach dir nicht so viele Sorgen, die Ausgewogenheit kommt mit der Zeit. Im Moment steht wirklich der Aufbau im Vordergrund. Möhren (weißt du ja schon) sind gut für die Regulierung …

          Liebe Grüße
          Anke

  2. Sandra und Shiva Wuschelmädchen // 9. Februar 2015 um 10:57 // Antworten

    Liebe Anke,

    gibt es jeden Tag Knochen bei euch? Shiva bekommt teilweise ihre Knochen in gewolfter Form bei den Karnickeln (komplette Karkassen grob gewolft) und dann einmal die Woche ein Stück Reh zum Abknabbern. Da kauf ich halt ne große Tüte, da ist alles drin und da kann ich die Stücke einzeln rausnehmen und auftauen. Shiva liebt es, auf ihr „Knochenhandtuch“ zu liegen und zu futtern. Im Winter liegt das meistens vorher auf der Heizung (weil es ja ständig in der Waschmaschine ist) und da liegt Madame natürlich besonders gerne aufs vorgewärmte Handtuch (wer würde das nicht tun?) und gibt sich dem Knabberspaß hin.

    Pansen gibt es bei uns meistens pur. Bei Muskelfleisch pack ich meistens Äpfel und Karotten mit rein, manchmal Kartoffeln (wenn welche übrig waren) und da kommt dann auch mal ein Klacks Joghurt oder Quark dazu. Das misch ich aber mit dem Gemüse. Das Öl geb ich nachträglich über alles und manchmal ne Hand voll Kräuter. Nach einer Verletzung hab ich eine ganze Weile Grünlippmuschel über das Futter gegeben und da das Fräulein kein Rindermuskelfleisch verträgt, Geflügel verweigert, Pferd und Wild meist vom Fettgehalt zu niedrig sind und ich kein Lamm füttere, gibt es noch Pferdefett extra dazu.
    Eine Zeitlang habe ich keine Knochen füttern können, da hab ich dann Knochenmehl (Pferd) gekauft und ins Futter gemischt. Shiva fand das klasse. Ich glaub, das waren wie so Croutons in der Suppe. 😉

    Grüßle Sandra und Shiva (frisch durchgewuschelt)

    • Hallo liebe Sandra,

      ich finde, du machst das ziemlich super!! Ganz toll, ganz selbstverständlich, als wäre es die natürlichste Sache der Welt (was es eigentlich ja auch ist), deinen Hund so zu ernähren.

      Zu deiner Frage, nein, natürlich nicht täglich. Ich mach das auch sehr unterschiedlich, je nachdem, was es sonst so gibt (z.B. wie bei dir auch, mal Karkassen)und was überhaupt gerade da ist. Die Woche hier ist ein grober Auszug, wie es bei uns läuft. Auf jeden Fall bin ich nicht so, dass ich ständig mit Einkaufszettel und Plan losziehe, ich mache das sehr intuitiv und auch spontan. So hört es sich bei dir auch an, die beste Art und Weise meiner Meinung nach 😀

      Hast du schon mal Hühnchenhälse probiert? Die gehen auch anstelle von Knochen, meine Hunde finden sie sehr lecker (Unser Leo mochte anfänglich auch kein Geflügel)

      Liebe Grüße und weiterhin guten Appetit
      Anke und Lucy

      • Hallo Anke und Lucy,

        also bisher hat sie mir jede Variante von Geflügel komplett verweigert. Schade eigentlich. Rocky hat Putenhälse und Hühnerhälse geliebt. Jeder Versuch ihr Geflügel unterzujubeln endet im Beagle meines Bruders. Der mampft das sehr gerne. Vielleicht kann ich ja mal einen Feldversuch mit heißem Wasser wagen… Chicken Wings und nen halben Hahn klaut sie mir nämlich fast vom Teller. 🙂

        Grüßle Sandra und das Wuscheltier

        • Du kannst auch Handfütterung probieren, so hat mein Leo das gelernt. Am Anfang mochte er auch keinerlei Geflügel (obwohl er Hühner jagen ganz toll fand 😀 ). Ich habe ihm das Futter dann auf der Hand angeboten und da hat er es gefressen. Irgendwann war es dann kein Thema mehr …

  3. Fein, das mit dem Pansen und mit ohne Gemüse 😉 wusste ich schon durch verschiedene Buchinfos. Bislang war ich immer von ca. 3% vom Körpergewicht ausgegangen (und selbst das findet der ♥Antonhund auch als Senior verdammt wenig). Deshalb noch mal meine Nachfrage nach der Futtermenge heute….2mal 120 Gramm zzgl fleischige Knochen oder gibt es denn als Ersatz für eine Mahlzeit?
    Das mit dem Knochenhandtuch/Platz hat bei mir leider nicht funtkioniert….

    • Hallo liebe Gesa,

      erst einmal deine Frage bezüglich Menge allgemein: Die 2 % sind so eine Art Faustformel, was aber nicht heißt, dass das jetzt allgemein gültig ist. Natürlich muss die Menge auch individuell beurteilt werden, z.B. wie bei Menschen verwerten auch Hunde das Futter unterschiedlich. Kastration kann da einwirken, der individuelle Energiehaushalt, ob ein Hund aktiv ist oder nicht usw., usw.. Sinnvoll ist es deshalb, das Normalgewicht vom Hund zu kennen und regelmäßig zu kontrollieren. So sieht man, wie die Tendenz bei den Mengen ist. Du musst da einfach ein bisschen probieren. Wenn der Hund schnell ansetzt, kann man das Mengenverhältnis von Fleisch/Obst/Gemüse etwas in Richtung Obst/Gemüse verschieben und auch als Leckerchen oder Snack öfter mal solches nutzen. Wir geben die Knochen zusätzlich zu den Mahlzeiten. Das kannst du aber auch individuell entscheiden. Ebenso wie die Fütterhäufigkeit. Manche Hunde kommen gut mit einer Mahlzeit am Tag aus, andere bekommen besser zwei. Bei uns gibt es immer zwei, gekoppelt an unseren Tagesrythmus.

      Zum Knochenhandtuch: der Hund sollte vorher einigermaßen gelernt haben, auf seinem Platz zu bleiben. Aber wenn du das ein paar mal konsequent durchführst (sobald er mit dem Knochen den Platz verlässt, zurück schicken, oder einfach nur den Knochen zurück auf den Platz legen) wird er das schon lernen 😀

      Wenn du noch mehr wissen möchtest, frag …

      Liebe Grüße und schönen Abend
      Anke

  4. Liebe Anke,
    ich finde die Napfchallenge total super und gerade als Barf-Neuling bin ich schon ganz gespannt wie es weitergeht 🙂
    Wir gehen beim Prozedere ähnlich vor, abends vom TK in den Kühlschrank und dann vorm Gassi ins Wasserbad.

    Bisher habe ich es erst zwei Mal erlebt, dass etwas übrig gelassen wurde -ich vermute es lag an zu viel Fenchelgeschmack im Gemüsemix… habe mich dann gefragt ob ich es später wieder anbieten sollte wenn der Hunger groß genug ist, dass er den Rest doch noch frisst.
    Warum sagst du so strikt „Nein, auf keinen Fall“? Nur aus erzieherischen Gründen oder auch wegen der Qualität des Fleisches, wenn es noch länger rumstehen würde?

    Liebe Grüße!
    Melody

    • Hallo liebe Melody,

      ja, ich sage strikt nein 😀 … das hört sich so streng an (so bin ich gar nicht). Eigentlich sage ich eher nein mit Blick auf den Menschen. Als Mensch macht man sich ja ganz schnell Sorgen „der arme, jetzt hat er zu wenig gegessen, nicht dass er noch Hunger hat … der arme ….“ Verstehst du, was ich meine? 😀 Der Hund indess hat seine Entscheidung ja klar getroffen „Nö, ist nicht so mein Ding, riecht aber komisch, nö, ess ich nicht!“ Und dabei kann man es dann auch ruhig belassen. Wenn man dann einfach bei der Routine bleibt, wird der Hund auch in die Bahn kommen (das hört sich jetzt etwas doof an). Danach ist es aber dann einfach. Er gewöhnt sich dran. Auch an das Futter. Und es sei ihm ja auch zugestanden, dass er mal was nicht mag. Ich mag auch keinen Fenchel. Kann deinen Buddy also voll verstehen. Auf jeden Fall machst du es deinem Buddy und dir so am einfachsten. Etwas anderes ist es, wenn der Hund z.B. krank ist und jedes Gramm zählt, das er frisst. Dann würde ich auch sagen, probier mal etwas aus. Allerdings dann lieber z.B. mit Handfütterung. Du machst es dir auf jeden Fall einfacher (auch in Hinsicht auf später, wenn er alt ist), wenn du ihn daran gewöhnst, zu fressen, wenn Zeit dafür ist. Und wenn er mal was nicht mag, ist das in Ordnung …

      Aber, das ist jetzt nur meine Meinung!

      Liebe Grüße (auch an den Buddy, der wie ich keinen Fenchel mag)
      Anke und Lucy

      • Habe nochmal drüber nachgedacht und werde es so ausprobieren -vor allem weil es ja nur selten mal vor kommt und davon wird er ja nicht gleich vom Fleisch fallen 😉
        Da werde ich dann eher überlegen worans gelegen haben könnte -ich sag nur Fenchelüberdosis… den ich übrigens total lecker finde^^- und vielleicht in Zukunft anders mischen.
        Danke für die ausführliche Antwort!

        Liebe Grüße!

  5. Hallo,

    du hast mein Respekt,Pansen in der Wohnung… ging das den mit dem Geruch ??
    Unsere bekommen ihn schön im Garten den Lappen (wie heute 🙂 ), hol den Pansen immer frisch vom Schlachter (Pansen tiefgefroren können sie leider nicht so gut vertragen) und wenn ich nach hause komme mit dem Stück (schön verschlossen in der Plastiktüte), lassen sie ihn nicht mehr aus den Augen, bis es soweit ist 🙂

    Die Napfchallenge ist wirklich spitze, super Idee !!! Bin ziemlich gespannt auf die nächsten Tage!!! 🙂

    Vielen Lieben Gruß
    Kirsten

    • Hallo liebe Kirsten,

      wenn du ihn ganz frisch vom Schlachter bekommst, mag es ja sein, dass der viel doller riecht, vielleicht würde ich da ja auch in den Garten gehen 😀

      Unseren (der vom Bauern kommt, meist aber schon eingefroren wurde) finde ich jetzt vom Geruch her nicht soooo schlimm. Habe mich aber im Laufe der Jahre auch einfach dran gewöhnt. Es riecht dann natürlich schon etwas 😀 … Lieben tun ihn die Hunde auf alle Fälle. Und wenn ich vom Bauernhof komme mit einem ganzen Korb voll Leckereien, ist die Freude und Ungeduld der Hunde natürlich immer groß.

      Ich freue mich, dass dir meine Napfchallenge gefällt. Mir macht es auch Spaß, ist mal etwas ganz anderes. Vor allem, weil ich ja immer dran denken muss, auch ja alles zu fotografieren …

      Freu mich, wieder von dir zu hören …
      Liebe Grüße
      Anke

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