Die Top-10 der gesunden Nahrungsmittel für den Hund

Darum, welche Ernährung für einen Hund gesund ist, wird diskutiert und gestritten. Dabei stehen vor allem die Ernährungskonzepte im Vordergrund. Soll der Hund Trockenfutter fressen? Dosenfutter? Soll er gebarft werden? Oder gar nach der Prey-Methode gefüttert werden? Oder Kochen … wie wäre es mit Kochen?

Im Prinzip ist es nicht anders als bei der menschlichen Ernährung. Konzepte kommen und gehen. Der eine schwört auf Low Carb, der nächste auf Paleo, der dritte hält es wie Dr. Max Otto Bruker und isst Getreidebrei zum Frühstück, der vierte futtert sich durch seine Eiweiß-Diät.

Erstaunlich wenig Beachtung schenkt man dabei tatsächlich den einzelnen Nahrungskomponenten. Fertigfutter besteht teils aus oft schon exotisch anmutenden Komponenten. Bei manch einer Zutatenliste kann einem als Mensch fast schon übel werden. Beim Barfen wird den zugesetzten Ergänzungen wie z.B. Kräutern mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als den Nahrungsmitteln selber. Und die Hundehalter fragen sich, ob 236g Fleisch wohl ausreichen und 112g Gemüse vieleicht zu viel sind.

Die Nährstoffe stecken in dem einzelnen Nahrungsmittel!

Am Ende des Tages zählt aber, ob der Hund über die gewählten Komponenten ausreichend mit Nährstoffen versorgt wurde. Und da der Hund kein Computer ist und Nahrungsmittel keine programmierte Software, lässt sich das eher nicht bewerkstelligen, indem ich ihm z.B. die errechneten 236g Fleisch gebe, um seinen unterstellten Proteinbedarf zu decken.

Es kommt vor allem darauf an, den Hund mit Nahrungsmitteln zu versorgen, die ihn gut mit den benötigten Nährstoffen versorgen können. Denn ob die 122g Rindfleisch wirklich die benötigten 28g Rohprotein beinhalten, das hängt von vielen Faktoren ab und das kann man nicht wirklich wissen.

Im Folgenden nenne und erläutere ich dir deshalb 10 Nahrungsmittel, die auch dem Hund besonders viele und besonders gut Nährstoffe liefern können.

Die Top 10 der gesunden Nahrungsmittel für Hunde

1. Fleisch

Überraschung – ja, Fleisch ist für Hunde – wie auch für Menschen – sehr gesund. Es enthält eine Zusammenstellung von Aminosäuren, welche für den hündischen Organismus optimal sind. Über die Ernährung mit Fleisch erhält er alle Aminosäuren, die er benötigt, in sehr hochwertiger Form. Dabei kommt es gar nicht so sehr darauf an, welche Tierart man wählt. Wichtig ist vor allem, dass das Tier selber, von dem das Fleisch stammt, artgerecht und somit nährstoffreich ernährt wurde. Nur so ist es möglich, dass auch der Hund aus dem Fleisch einen hohen Anteil Nährstoffe erhalten kann.

Im Fleisch steckt natürlich noch mehr drin, außer den Proteinen. Auch viele Mineralstoffe und Vitamine sind im Fleisch enthalten. Dies aber wie gesagt vor allem, wenn auch das Nutztier ordentlich gefüttert wurde. In billigem Fleisch sind außerdem viele potentiell schädigende Stoffe wie Rückstände von Medikamenten, Hormone, etc. enthalten, welche den hündischen Organismus belasten. Billiges Fleisch liefert also weniger Nährstoffe, dafür mehr schädigende Substanzen. Deshalb lieber kleinere Mengen teures Fleisch füttern, als exakt nach irgendwelchen Berechnungsformeln abgewogene Mengen billiges Fleisch.

Empfehlung: Füttere hochwertiges Fleisch, das von artgerecht gehaltenen Tieren stammt. Dafür darf es ruhig etwas weniger sein, als die oft genannten 70-80% Fleischanteil. Variiere am besten zwischen 3-4 verschiedenen Tierarten, so deckst du ein breites Spektrum verschiedener Aminosäuren-Zusammensetzungen ab. Achte auf den Fettanteil, am besten ist es beim gesunden Hund, einen mittleren Fettgehalt zu wählen, der um die 12-15% liegt. Ist der Hund krank, kann es sinnvoll sein, einen niedrigeren Fettgehalt zu wählen, bei manchen Erkrankungen ist aber auch ein hoher Fettanteil sinnvoll.

2. Brokkoli

Brokkoli gilt unter den deutschen Gemüsesorten als Spitzenreiter. Dies betrifft sowohl seine gesunden Inhaltsstoffe, als auch seine Beliebtheit. Er weist viele Vitalstoffe auf, enthält u. a. Calcium, Magnesium, Eisen und einen recht hohen Anteil Vitamin C. Sein herausragender Inhaltsstoff sind aber die Isothiocyanate, welche für ihre krebshemmenden Eigenschaften bekannt sind. Diese Isothiocyanate regen Enzyme an, die die Körperzellen entgiften und potenziell krebserregende Substanzen entschärfen.

Brokkoli ist also eine gute Futterkomponente zur Krebsprävention, mittlerweile der Todesursache Nr. 1 bei Hunden. Wie bei allen Kohlsorten sollte man allerdings nicht zu große Mengen auf einmal füttern, da es sonst zu Unverträglichkeitsreaktionen kommen kann, wie z.B. Blähungen.

Empfehlung: Brokkoli hat hier in Deutschland Saison von Juni bis in den Oktober. Zusammen mit anderen Gemüsesorten kann man ihn während dieser Zeit in kleinen Mengen ruhig mehrmals wöchentlich füttern. Am besten ist Gemüse immer frisch und sollte dem Hund natürlich fein püriert gefüttert werden, damit er die Nährstoffe daraus aufnehmen kann.

3. Kefir

Mittlerweile hat es sich rumgesprochen, wie wichtig die Darmbakterien für die Gesundheit sind. Darmsanierungen sind aktuell voll im Trend. Im Darm befindet sich der größte Teil des Immunsystems und die Darmflora mit ihren vielen Bakterien spielt dabei eine immens wichtige Rolle. Kefir enthält eine Menge solcher wichtigen, probiotisch (=für das Leben) wirkenden Keime und gilt deshalb als das „Getränk der Hundertjährigen“.

Neben den Milchsäurebakterien enthält Kefir auch Kalzium, Eisen, Jod, und B-Vitamine. Die meisten Hunde finden Kefir ausgesprochen lecker. Buttermilch hat ähnlich gute Eigenschaften.

Empfehlung: Man kann das Futter nicht oft genug mit Kefir oder Buttermilch aufwerten. Schon eine kleine Menge, die jedoch am besten regelmäßig gegeben, reicht aus, um die positiven Eigenschaften dieser angesäuerten Milchprodukte zur Verfügung zu stellen. Es  empfiehlt sich, 1x tgl. einen Schuss Kefir zu einer Futterration zu geben.

4. Lachs

Fisch enthält zunächst einmal natürlich – wie Fleisch – viele gute Proteine. Auch hier findet man eine gute Zusammensetzung der benötigten Aminosäuren. Aber der Lachs kann noch mehr. Da der Lachs in kalten Gewässern wohnt, ist er durch eine dicke Fettschicht vor der Kälte geschützt. Diese Fettschicht enthält einen großen Anteil der ausgesprochen guten Omega-3-Fettsäuren. Die Omega-3-Fettsäuren haben eine Reihe guter Eigenschaften, so liefern sie Bausteine für das Gehirn, verbessern Hirnleistung und Lernfähigkeit, wirken gefäßerweiternd, entzündungshemmend, blutdrucksenkend, immunstimulierend und noch einiges mehr.

Empfehlung: Auch der Hund darf gerne 1-2-mal die Woche Fisch fressen. Dabei sollte man der Umwelt zuliebe auf die Qualität achten. Hierbei kann der Fischratgeber von Greenpeace eine gute Unterstützung sein.

5. Petersilie

Die Petersilie ist eins der beliebtesten Küchenkräuter. Sie wird sehr häufig genutzt und es lohnt sich durchaus, auch dem Hund immer mal einen Esslöffel (bei sehr kleinen Hunde reicht 1TL) voll in den Gemüsemix zu geben. Petersilie ist reich an Vit. C, enthält viel Beta-Carotin (Vorstufe von Vit. A), sowie Vit. E, viele B-Vitamine, Vit. K und auch Mineralstoffe wie Eisen, Kalium oder auch Zink.

Die Farbe lässt erkennen, dass Petersilie einen hohen Anteil Chlorophyll enthält, das eine blutreinigende Wirkung hat und Leber und Nieren unterstützt. Die enthaltenen ätherischen Öle sollen u. a. krebshemmende Eigenschaften haben.

Sehr bekannt ist auch seine geruchsbindende Eigenschaft, der Konsum von Petersilie kann sich daher positiv auf Körper- und Maulgeruch auswirken. Hierbei sollte man allerdings bedenken, dass schlechter Geruch immer eine Ursache hat, wie z.B. eine Überlastung des Organismus mit Schadstoffen.

Empfehlung: 2-3 mal die Woche, je nach Größe des Hunde 1TL-1EL mit dem Gemüse pürieren und füttern. Nicht bei schwer nierenkranken Hunden anwenden wegen dem hohen Kalium-Gehalt.

6. Chicorée

Chicorée gehört zur Familie der Korbblütler und wird hier bei uns meist roh im Salat verzehrt. Man kann ihn aber auch gegart essen, wie es die Franzosen, Holländer und Belgier meist tun. Auch für den Hund eignet sich sowohl die rohe als auch die gegarte Variante.

Chicorée enthält viele Nährstoffe, wie z.B. ziemlich viel Beta-Carotin, die Vorstufe von Vit. A, sowie Kalium, Calcium, Magnesium, B-Vitamine, Vit. C und auch Folsäure. Der etwas bittere Geschmack ist ein Zeichen für den Gehalt von Bitterstoffen, die eine unterstützende Wirkung auf den Verdauungstrakt haben. Sie erleichtern die Arbeit vom Magen, regen die Speichel- und Magensaftproduktion an, unterstützen Galle, Bauchspeicheldrüse und Leber, regen die Darmperistaltik an. Da sie die Entgiftungsfunktionen des Körpers unterstützen, helfen sie dem Organismus auch, Schadstoffe loszuwerden.

Empfehlung: besonders wenn Erkrankungen des Verdauungstraktes bestehen, kann die regelmäßige Fütterung von Chicorée im pürierten Gemüsemix eine gute Unterstützung sein. Natürlich kann aber auch der gesunde Hund bei einer abwechslungsreichen Fütterung von den positiven Eigenschaften des Chicorées profitieren.

7. Mangold

Lange vom Spinat verdrängt, kehrt der Mangold jetzt wieder zurück auf unseren Speiseplan. Auch unseren Hunden hat das Gemüse mit der weit zurückreichenden Geschichte (Berichten zufolge soll Mangold bereits um Christi Geburt im Mittelmeerraum bekannt gewesen sein) ziemlich viel zu bieten.

Mangold enthält viele Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Magnesium und besonders viel Eisen. Sein Anteil an Beta-Carotin ist beträchtlich, außerdem enthält er B-Vitamine, Vit. E, C, K und auch Folsäure.

Auch als Heilpflanze hat Mangold sich einen Namen gemacht und kann helfen, einen trägen Darm wieder flotter zu machen. Er unterstützt die Verdauungstätigkeiten und kann sich bei Unruhe oder Nervosität günstig auswirken.

Aufgrund seines relativ hohen Gehalts an Oxalsäure (bindet Calcium!) sollte Mangold nicht in großen Mengen gefüttert werden. Allerdings enthält Spinat deutlich mehr Oxalsäure.

Empfehlung: Mangold kann in kleinen Mengen ebenfalls den sommerlichen Gemüsemix 2-3-mal wöchentlich bereichern. Natürlich sollte er mit püriert werden, Saison hat er etwa von Juni bis September.

8. Nüsse und Samen

Manche Hunde finden Nüsse so lecker, dass sie diese sogar in mühevoller Kleinarbeit knacken und aushöhlen. Mir ist einmal im Keller ein Beutel mit Walnüssen runter gefallen. Ich habe sie nicht aufgehoben, sondern für die Hunde liegenlassen. Wenn ich dann mehrmals wöchentlich in den Keller ging, um Wäsche zu waschen, haben meine Hunde mich gerne begleitet, um sich über die auf dem Boden liegenden Nüsse herzumachen.

Aber nicht nur Walnüsse, auch andere Nussarten und auch Samen können den Speiseplan des Hundes bereichern. Sie liefern viele Nährstoffe wie B-Vitamine, Vit. A, C, D, E (Antioxidant), Mineralstoffe wie Zink, Magnesium und Eisen, außerdem die wichtigen ungesättigten Fettsäuren, sowie weitere sekundäre Pflanzenstoffe. Paranüsse sind bekannt für ihren hohen Gehalt an Selen (Stimmungsaufheller und sehr wichtig für die Funktion der Schilddrüse!).

Achtung: Nicht an Hunde gefüttert werden sollten Macadamia-Nüsse und Bittermandeln, da sie Stoffe enthalten, die zu Vergiftungserscheinungen führen können.

Empfehlung: Man kann das Futter des Hundes gut aufwerten, indem man 2-3 mal wöchentlich eine Mischung z.B. aus Walnüssen, Paranüssen, Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen und Sesam erstellt, diese Mischung am besten mit einem Küchengerät klein vermahlt und je nach Größe des Hundes 1TL – 1EL zu einer Futterration gibt.

9. Eier

Eier sind zunächst einmal eine weitere ideale Eiweißquelle. Als tierische Proteinquelle liefern sie dem Hunde neben Fleisch eine weitere Möglichkeit für die optimale Aufnahme der benötigten Aminosäuren. Daher kann die regelmäßige Fütterung von Eiern dazu beitragen, den Fleischanteil etwas zu verringern, um die hohen Kosten für hochwertiges Fleisch aufzufangen. Allerdings sollte man auch hier natürlich auf die Quelle achten. Eier von artgerecht gehaltenen Hühnern sind zum einen viel reicher an Nährstoffen, zum anderen ist vor allem eine Käfighaltung der Hühner nicht vertretbar und sollte daher auch nicht durch den Kauf der Eier unterstützt werden.

Eier liefern noch viele weitere Nährstoffe, sie enthalten Fette (Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren), B-Vitamine und Vit. A, E und K, Calcium, Phosphor, Eisen, Natrium, Kalium, Schwefel, Zink, Kupfer, Mangan und auch Jod. Hervorzuheben ist außerdem der Gehalt an Biotin im Eigelb.

Empfehlung: Je nach Größe des Hundes kann man dem Hund gerne 1-2-mal die Woche ein Ei, am besten gekocht (das flüssige Eiweiß enthält den Biotinkiller Avidin, welches durch Erhitzung aber deaktiviert wird) zum Futter geben. Der Fleischanteil kann dann einfach um die entsprechende Menge verringert werden.

10. Hirse

Bei Hirse handelt es sich um ein Getreide, das frei von Gluten ist. Das Wort Hirse stammt aus dem Altgermanischen und steht für Sättigung, Nährung und Nahrhaftigkeit.

Hirse hat ein breites Spektrum an Nährstoffen und wird von vielen Hunden gerne gefressen und gut vertragen. Sie enthält überdurchschnittlich viel der wichtigen Mineralstoffe Zink, Magnesium, Kalium, Kalzium und die Vitamine B1 und B6. Auch viel Eisen ist enthalten und ein hoher Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

In Nahrungsergänzungsmitteln, die gegen Haarausfall oder brüchige Nägel helfen sollen, ist häufig Hirse enthalten. Natürlich enthält Hirse auch einen hohen Anteil Kohlenhydrate, weshalb sie ein guter Energiespender ist.

Empfehlung: es empfiehlt sich, auch bei der Fütterung der Kohlenhydrate auf Abwechslung zu achten. Neben Kartoffeln, Reis, und z.B. Quinoa ist Hirse eine gute und vollwertige Alternative. Ein adäquat gewählter Anteil Kohlenhydrate im Futter liefert neben Energie auch die wichtigen Ballaststoffe. Hirse kann man beim Hund gut in Form von Flocken anwenden. Diese können entweder roh gegeben werden, dann sollten sie mit Wasser angerührt werden und 20-30 Minuten quellen, bevor sie gefüttert werden. Oder man kocht die Flocken kurz in Wasser auf und lässt sie dann noch weitere 5 Minuten quellen.

Zum Schluss noch ein wichtiger Hinweis …

Diese Nahrungsmittel stechen durch besonders günstig Nährstoffgehalte hervor. Trotzdem bilden sie natürlich nur einen Auszug der Möglichkeiten. Am gesündesten für Hund und auch Mensch ist und bleibt natürlich eine abwechslungsreiche Zusammenstellung qualitativ hochwertiger, möglichst frischer und unverarbeiteter Nahrungsmittel.

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Über Anke 123 Artikel
Hallo, ich bin Anke, zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde, Naturheilkundlerin und schreibe und berate hier vor allem rund um das Thema Ernährung von Hunden. Auf www.anke-jobi.de biete ich außerdem Online-Kurse für Hundehalter zur Hundeernährung an.

8 Kommentare

    • Hallo Pit,

      das kannst du handhaben, wie dein Hund es gewöhnt ist vom Gemüse. Brokkoli kann man sehr gut roh füttern, man kann ihn aber auch schonend garen. Ich würde generell eher roh empfehlen, weil so die Begleitstoffe, wie z.B. Enzyme, im Gemüse erhalten bleiben.

      Liebe Grüße
      Anke

  1. Zu Brokkoli möchte ich noch folgende Info beifügen.
    Brokkoli enthält Isothiocyanat ein chemischer Stoff, der für Hunde in größere Menge giftig ist.

    Quelle: Brokkoli

    Der Giftstoff in Brokkoli ist Isothiocyanat, das den Verdauungstrakt schädigt. Jedoch muss dazu sagen, dass Brokkoli erst dann zu Beschwerden führt, wenn es mehr als zehn Prozent der Nahrung ausmacht. Mehr als 25 Prozent sind allerdings tödlich.
    https://scilogs.spektrum.de/die-sankore-schriften/menschliche-nahrungsmittel-die-giftig-f-r-hunde-sind/

    • Hallo liebe Marlene,

      na, das ist ja mal eine Panikmach-Seite! 😀
      Es ist so, Isothiocyanate sind grundsätzlich giftig in großen Mengen, sowohl für Hund als auch Mensch. Zu finden sind sie nicht nur in Brokkoli, sondern auch in Rotkohl, Weißkohl, Steckrüben, Spinat, Senfarten, Rettich, Kresse, Pfirsichen oder auch Birnen. Dann müsste man also allgemeine Warnhinweise aufführen (Am Gemüseregal? 😀 )

      Die Seite ist fehlerhaft, einige Informationen die dort stehen, stimmen schlicht nicht. Der Beitrag ist aber auch schon alt …

      Liebe Grüße
      Anke

  2. Hallo liebe Anke, dankeschön für diese vielen Infos. Ich habe eine Frage : Unser Ronni hatte letzte Woche eine OP und es wurden ihm rektal innen vier Divertikel weggeschnitten. Es waren waren wohl Überbleibsel aus Trockenfutterzeiten. Er hatte sich ja damals sehr gequält und bei jedem Gassi gepresst und gedrückt bis etwas rauskam, deshalb ja auch die Ernährungsumstellung auf Frischkost nach Deinen Vorschlägen seit Januar. Er hat die OP klasse weggesteckt,ich bau mit Kräutern, Fermentgetreide, selbstgemachtem Kefir und Symbiopet im Moment wieder auf und es geht ihm super, er hat nur zwei Tage nach der OP Metacam gebraucht, außer einer Antibio-Spritze während der OP auch keine weiteren Medis in der Richtung. Er hatte durch die 4 Zipfelchen im Darm immer wieder Kotverhalt und nur weichere Partien konnten passieren, deshalb auch immer wieder Appetitlosigkeit und Bauchgrummeln. Alle Untersuchungen in der Richtung waren o.B. …..und ist alles nun wieder gut. Ich möchte nun sein Bindegewebe aufbauen und habe von Silizium gelesen. Was kann ich noch tun ??? Die verflixten Dinger sollen ja nicht wiederkommen. Den Output halte ich mit Ballaststoffen und einer großen Portion verdünntem Kefir täglich geschmeidig und er ist wirklich bilderbuchreif und beschränkt sich mittlerweile auf 2 x täglich im Gegensatz zu 4-5 mal. ( so freut man sich über zwei Hundehäufchen ). Vielleicht kannst Du mir ausser Silizium noch ein anderes natürliches Mittel nennen, um präventiv dem Jungen etwas Gutes zu tun. Vielleicht habe ich aber auch einen Artikel auf Deiner Seite nicht gelesen.
    Herzlichen Dank von Erika und liebe Grüße ins wunderschöne Oberbergische.

    • Hallo liebe Erika,

      die Darmbakterien sind ja auch maßgeblich am Aufbau der Schleimhäute beteiligt, von daher denke ich, ihr seid mit einer intensiven Unterstützung der Darmbakterien sehr gut beraten. Dass ihr auf einem guten Weg seid, scheint sich ja auch zu zeigen 😀

      Ich würde ansonsten gar nicht viel machen, man kann ja auch schnell mal über das Ziel hinausschießen, indem man es übertreibt. Gründliche Unterstützung der Darmbakterien, gut Versorgung mit Nährstoffen, Leber nicht vergessen, das sind so die Pfeiler, denke ich und da seid ihr ja gut dran.

      Weiterhin gute Besserung!

      Liebe Grüße
      Anke

  3. Vielen lieben Dank für Deine Antwort. Dann mache ich ja soweit alles richtig. Ich bin so froh, dass ich damals Deine Seite gefunden habe.
    Leber gibt es 5 x pro Woche, allerdings nur jeweils 2 % der Fleischmenge, da ich meistens Pferdemix ( Allergiker )gebe mit 70 % Muskelfleisch, 28 % div. und 2 % Leber. Das müßte eigentlich reichen.,
    Sonntagsgrüße aus Hersel
    Erika

    • Hallo liebe Erika,

      ich freue mich natürlich, dass du mit meiner Hilfe die „Kurve“ in die Frischfütterung gut gemeistert hast 😀

      Auch euch einen schönen Sonntag!

      Liebe Grüße
      Anke

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