Beschäftigung mit Futter

Futter ist nicht nur dazu da, Hunger und Nährstoffbedürfnisse zu füllen. Man kann Hunde mit Futter auch ganz toll beschäftigen. Sehr hilfreich ist natürlich, wenn man einen eigenen Garten hat. Was man da dann z. B. machen kann, zeigen wir hier in einem kleinen Film:

Finde den Fisch

Aber nicht nur Fisch eignet sich für solche Futtersuchen. Genau so gehen natürlich Fleischbrocken oder auch kleine Leckerchen, die man einfach im Garten verstreut. Wir nehmen dafür auch gerne mal Käse- oder Wurstwürfel.

Geschenke auspacken

Auch eine tolle Variante ist, kleine Leckereien in Zeitungspapier zu wickeln, diese zu verteilen und Hund diese dann auspacken zu lassen. Auch das macht Hunden einen Riesenspaß und geht sogar in der Wohnung:

Futtersuche
Futtersuche
Kauen und Nagen

Eine sehr sinnvolle Beschäftigung ist auch das Kauen und Nagen an härteren Sachen, wie z. B. Knochen. Hierbei wird die (Kau)muskulatur trainiert, die Zähne werden gesäubert und Spannungen werden abgebaut.

Es eignen sich fleischige Knochen, andere Kauartikel z. B. aus Rinderhaut, große Fleischbrocken oder z.B. auch frische Rinderohren mit Fell. Das Fell hat zusätzlich noch einen Darmreinigenden Effekt.

Knochen kauen

Noch mehr Ideen?

Hast du noch mehr tolle Ideen, wie man Hunde mit Futter beschäftigen kann? Dann her damit!! Gerne erweitern wir diese Liste um noch mehr Futterspaß für Hunde.

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Mögliche Fragen zu den Rezepten

Sind die Mahlzeiten ausgewogen? Der Gedanke, dass in einer Mahlzeit alle Nährstoffe enthalten sein müssen, kommt aus der Futtermittelindustrie und ist mit natürlichen Nahrungsmitteln nicht umsetzbar. Eine ausgewogene Ernährung stellt sich über einen längeren Zeitraum und durch eine abwechslungsreiche Fütterung ein. Damit manche Nährstoffe ausreichend zur Verfügung gestellt werden können, ist es nötig, einige Ergänzungen zu füttern. Die in den Rezepten aufgeführten Ergänzungen sind nur Vorschläge und können entsprechend variiert werden. Mehr Infos zu den einzelnen Nährstoffen kannst du HIER nachlesen. Besonders beachtet werden sollte immer die Versorgung mit Calcium, Vit. D, essentiellen Fettsäuren und die Jodversorgung. Calcium deckt man z.B. mit Eierschalenpulver, Austernschalenpulver, Knochen oder Knochenmehl ab, als Vit. D. - Quelle eignet sich Dorschlebertran, Jod ist in Seealgen enthalten und die essentiellen Fettsäuren sind u. a. in Fisch- und Pflanzenölen enthalten.
Sind die angegebenen Mengen der Nahrungsmittel roh oder gekocht gemeint? Die Nahrungsmittel verändern sich durch Verarbeitungsprozeße unterschiedlich. Fleisch verliert z.B. je nach Qualität mehr oder weniger Wasser. Die angegebenen Mengen sind immer die Mengen, die gefüttert werden. Wenn man Fleisch kochen möchte, muss vorab eine größere Menge veranschlagt werden. Bei Reis ist es anders herum, dieser nimmt Wasser auf und wird schwerer. Am Anfang muss man da ein bisschen rumprobieren und natürlich lieber einmal eine größere Menge zubereiten (Reste kann man ja aufbewahren) als zu wenig. Im Laufe der Zeit stellen sich aber Erfahrungswerte ein und man weiß in etwa, wie viel man zubereiten muss, um die entsprechenden Mengen zu bekommen.
Passen die berechneten Mengen für alle Hunde? Nein, auch hier muss man individuell entscheiden, ob die berechneten Mengen auf den eigenen Hund passen. Jeder lebt ja anders, die Aktivitätsgrade sind unterschiedlich und auch jeder Stoffwechsel ist anders. Faktoren wie z.B. Kastration spielen eine Rolle. Stellt man die Ernährung um, sollte man in der ersten Zeit immer das Gewicht im Auge behalten und bei ungewollten Abweichungen die Mengen entsprechend anpassen. Bei Hunden in besonderen Lebensstadien, wie z.B. Welpen, alte oder auch kranke Hunde, sollte ebenfalls sehr individuell über Menge und Zusammensetzung entschieden werden.
Warum sind die Mahlzeiten im Verhältnis 50%tierische Komponenten zu 50% pflanzliche Komponenten zusammengestellt? Diese Zusammensetzung deckt den Bedarf an Proteinen gut ab, ohne dass der Fleischanteil zu hoch ist. Warum ich zu einem niedrigeren Fleischanteil tendiere, kannst du HIER in den Grundsätzen vom Clean Feeding nachlesen.

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8 Kommentare

  1. Bei uns sind Futterspiele allgemein sehr beliebt – daher haben wir etliche verschiedene Versionen davon in unserem Repertoire :) Immer viel Spaß macht uns das Hütchenspiel – einfach mal ein paar Tage leere Joghurtbecher sammeln und dann immer mit einem Stückchen Futter darunter in der ganzen Wohnung verteilen.
    Auch unser Kasten mit Tennisbällen kommt oft als Leckerchensuchobjekt zum Einsatz … gar nicht so einfach, die Leckerchen zwischen den Bällen zu finden. Als einfaches Beschäftigungsmittel gibt es noch unser Muffin-Backblech mit Tennisbällen – da müssen auch die Bälle abgeräumt werden, um die Leckerchen zu bekommen!
    Wir nutzen auch sehr oft Dinge, die uns gerade so in die Hände fallen … Schuhkartons mit Deckel, Eierkartons, leere Küchen- oder Klopapierrollen – alles tolle Verstecke für Futterbröckchen :)
    Wobei die Hunde es immer besonders schön finden, wenn ich einfach mal so Futterbrocken in der Wohnung verteile – auf Stühlen, den Staubsauger, dem Kamin, auf dem Brennholz, dem Sofa, in den Schaffellen … und sie dann alles absuchen können!

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

    • Hallo liebe Isabella,

      oh, da sind ja ein paar richtig tolle Ideen dabei!! Da habe ich ja in nächster Zeit einiges, was es auszuprobieren und mit Fotos zu dokumentieren gilt :-D

      Futter in der Wohnung verteilen machen wir natürlich auch ab und an …

      Viele Dank für deinen tollen, ideenreichen Kommentar!! :-D

      Liebe Grüße
      Anke

  2. Liebe Anke,

    Futtersuchspiele funktionieren bei uns auch. Was ich bei Isabella noch ergänzen kann, ist ein leerer Karton von Joghurtbechern. Hier dann einfach die Leckerchen in die Löcher verteilen und mit Papier oder sonstigem zudecken.
    Auch beliebt ist hier ein Karton mit leeren Toilettenpapierrollen und in den Rollen oder im Karton Futter.
    Liebe Grüße
    Miriam

    • Hallo liebe Miriam,

      dankeschön für deine tollen Ideen!! Mit ein bisschen Kreativität kann man tolle Sachen machen!

      … Dabei ist mir sogar noch eine weitere Idee gekommen, die ich vor einiger Zeit ausprobiert hatte :-D …

      Ich glaube, ich muss noch mal ein Filmchen machen :-D …

      Liebe Grüße
      Anke

  3. Meine Frage dreht sich um das Kauen von härteren Sachen, wir haben ein Stück Geweih geschenkt bekommen. Eignet sich das zum „rumnagen“ oder muss ich mir Sorgen um die Zähne machen.
    Vielen Dank und LG
    Maren

    • Hallo liebe Maren,

      Geweihstücke gelten als gute Alternative zum kauen und nagen. Werden auch oft in Barf-Shops angeboten. Daher denke ich nicht, dass sie zu hart sind (obwohl sie einem schon hart vorkommen). Die Hunde interessieren sich ja in erster Linie für das Mark, das innen vorhanden ist. Manche Geweihstücke werden deshalb auch als halbe angeboten. Ich finde sie als natürlichen Kauspaß eigentlich gut, mag nur nicht jeder Hund. Meine z.B. finden die Geweihstücke völlig uninteressant. Werden kurz angeschnuppert und etwas angenagt, dann aber liegen gelassen. Leider …

      Liebe Grüße
      Anke

  4. Guten Tag liebe Mitleser,
    vielen Dank für diesen informativen Beitrag. Das korrekte Hundefutter für den lieben Vierbeiner ist sehr wichtig. Als ich mich im Internet darüber informieren wollte, bin ich auf das sogenannte PET Fit Hundefutter gestoßen.

    • Hallo Jonas,

      PetFit kenne ich, halte jedoch nicht so viel davon, wie ich zu dem Kommentar deiner (wahrscheinlich) Kollegin hier schon erläutert habe: Zum einen ist mir der Fleischanteil zu hoch, zweitens fehlen Nährstoffe (z.B. kein Jod und kein Vit. D zu finden), drittens achten die Hersteller nicht auf die Fleischherkunft. Falls du ausschließlich PetFit fütterst, würde ich dir raten, da einmal nachzuhaken, sowohl Jod als auch Vit. D sind sehr wichtige Nährstoffe.

      Liebe Grüße
      Anke

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